Keine Angst vor "Schulunterricht". Das ASF ist ein Erfahrungsaustausch. Es gibt keine Prüfung und wir bewerten dich nicht.
Kennenlernen und Analyse der Delikte. Warum bist du hier? Wir sprechen über die Situationen im Straßenverkehr, die zu den Verstößen geführt haben.
Zwischen der 1. und 2. Sitzung fahren wir in Gruppen (ca. 30 Min pro Person). Wichtig: Das ist keine Fahrprüfung! Der Fahrlehrer greift nicht ein, es sei denn, es wird gefährlich.
Auswertung der Fahrprobe und Vertiefung. Wir diskutieren über Gefahrenerkennung und wie man solche Situationen in Zukunft vermeidet.
Abschluss und Ausblick. Nach dieser Sitzung erhältst du direkt deine Teilnahmebescheinigung zur Vorlage bei der Behörde.
Wer in der Probezeit im Straßenverkehr auffällig wird, muss in der Regel an einem Aufbauseminar für Fahranfänger (ASF) teilnehmen. Dieses Seminar wird oft umgangssprachlich als "Nachschulung" bezeichnet.
Ein ASF Seminar ist gesetzlich in § 2a StVG geregelt. Es dient dazu, Fahranfänger im Umgang mit Risiken zu schulen und das Unfallrisiko zu senken. Wichtig ist: Es handelt sich nicht um eine MPU.