Peters Fahrschule
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Praktische Prüfung · TÜV/DEKRA

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Klasse B · Prüfzeit

Prüfungsdauer & Ablauf

mindestens 55 Minuten
01

Sicherheitskontrolle

Der Prüfer wählt stichprobenartig 3 Prüfpunkte aus verschiedenen Bereichen am Fahrzeug.

Teil der Prüfung
02

Grundfahraufgaben

Eine Aufgabe aus der ersten und zwei Aufgaben aus der zweiten Auswahlgruppe.

3 Aufgaben
03

Fahrt im Verkehr

Anlage 7 FeV schreibt mindestens 30 Min tatsächliche Fahrzeit im Verkehr vor — in der Stadt, außerorts sowie wenn möglich auf Autobahn/Kraftfahrstraße.

mind. 30 Min
04

Abschluss & Bewertung

Fahrzeug sicher abstellen, anschließend Bekanntgabe und Besprechung des Prüfungsergebnisses.

Teil der Prüfung

Amtlich festgelegt sind 55 Minuten Gesamtdauer und mindestens 30 Minuten reine Fahrzeit. Wie viel Zeit die einzelnen Prüfungsteile benötigen, kann am Prüfungstag variieren.

Klasse B mit Schlüsselzahl 197: Die praktische Klasse-B-Prüfung findet auf einem Automatikfahrzeug statt. Zusätzlich wird die Schaltkompetenz vor der Prüfung in der Ausbildung erworben und vom Fahrlehrer bestätigt — mindestens zehn Fahrstunden zu je 45 Minuten auf einem Schaltfahrzeug und eine mindestens 15-minütige Testfahrt (§ 17a FeV). Ohne diesen Nachweis führt eine Automatikprüfung zur Schlüsselzahl 78. Für spätere Klassen kann die Wahl des Prüfungsfahrzeugs relevant werden.

Prüfort München Ost
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Prüfort München Ost

So läuft die Prüfung in München ab — Eindrücke direkt vom TÜV-Prüfort.

Klasse B · Sicherheitskontrolle

Sicherheitskontrolle

PrüfRiLi Teil A 1.4.8.3.2

3 Prüfpunkte aus verschiedenen Bereichen · ohne Werkzeug

Vor Fahrtantritt werden stichprobenartig 3 Prüfpunkte aus verschiedenen Bereichen ausgewählt. Geprüft wird nur, was am Fahrzeug vorhanden und ohne Werkzeug oder Hilfsmittel möglich ist. Das gilt für Schalt- und Automatikfahrzeuge gleichermaßen.

1

Reifen

Beschädigungen, Profiltiefe und Reifendruck kontrollieren bzw. erläutern.

2

Scheinwerfer, Leuchten, Blinker, Hupe

Ein- und Ausschalten sowie die Funktion von Stand-, Abblend- und Fernlicht, Schluss- und Kennzeichenleuchten, Nebelschlussleuchte, Warnblinkanlage, Blinkern, Hupe und Bremsleuchten prüfen; Kontrollleuchten benennen.

3

Rückstrahler und Lenkung

Rückstrahler: Vorhandensein und Beschädigungen kontrollieren.
Lenkung: Lenkschloss entriegeln.

4

Bremsanlage

Funktion von Betriebsbremse und Feststellbremse prüfen.

5

Flüssigkeitsstände

Motoröl, Kühlmittel und Scheibenwaschflüssigkeit kontrollieren. Beachte dabei die Betriebsanleitung des konkreten Prüfungsfahrzeugs.

Tipp vom FahrlehrerWichtig: Fehler bei der Sicherheitskontrolle führen allein nicht zum Nichtbestehen der Prüfung. Quelle: PrüfRiLi Teil A 1.4.8.3.2 und 1.7.
Sicherheitskontrolle Führerscheinklasse B
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Sicherheitskontrolle Führerscheinklasse B

Prüfpunkte Schritt für Schritt erklärt — ideal zum Mitmachen am Auto.

Quelle: Prüfungsrichtlinie praktische Prüfung, Teil A 1.4.8.3.2 und klassenbezogene Abschnitte — veröffentlicht im Verkehrsblatt. Prüfungen durch TÜV | DEKRA arge tp 21.

Klasse B · Grundfahraufgaben

Grundfahraufgaben

Anlage 7 FeV · PrüfRiLi Teil A 2.3

3 Aufgaben aus 2 Auswahlgruppen · Anlage 7 Nr. 2.1.4.2 FeV

Insgesamt werden 3 Grundfahraufgaben geprüft: eine aus der ersten Auswahlgruppe und zwei aus der zweiten Auswahlgruppe. Die Gefahrenbremsung ist damit nicht in jeder einzelnen Klasse-B-Prüfung vorgeschrieben.

1

Gruppe 1 · eine Aufgabe

Entweder rechts rückwärts unter Ausnutzung einer Einmündung, Kreuzung oder Einfahrt oder rückwärts in eine Parklücke in Längsaufstellung.

2

Gruppe 2 · zwei Aufgaben

Zwei aus drei: Einfahren in eine Parklücke in Quer- oder Schrägaufstellung · Umkehren · Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung.

3

Wie oft kommt die Gefahrenbremsung vor?

Die PrüfRiLi sieht vor, dass die Gefahrenbremsung mindestens einmal bei drei Prüfungen durchgeführt wird. Sie ist wichtig, aber nicht in jeder einzelnen Prüfung obligatorisch.

Tipp vom FahrlehrerJede Grundfahraufgabe darf einmal wiederholt werden. Nicht bestanden ist dieser Teil insbesondere, wenn die Aufgabe auch bei der Wiederholung nicht fehlerfrei gelingt, der Verkehr gefährdend ungenügend beobachtet oder eine Person, ein Fahrzeug oder ein anderer Gegenstand angefahren wird. Quelle: PrüfRiLi Teil A 2.3.2.3.

Quelle: Prüfungsrichtlinie (PrüfRiLi), Anlage 7 — Detailierte Aufgabenbeschreibungen.

Klasse BE · Prüfzeit

Prüfungsdauer & Ablauf

55 Min · davon 30 Min Fahrzeit

Das Wichtigste: Für BE legst du nur eine praktische Prüfung ab — eine eigene Theorieprüfung für BE gibt es nicht. Sie dauert 55 Minuten, davon mindestens 30 Minuten reine Fahrzeit. Eine feste Reihenfolge der Prüfungsteile ist nicht vorgeschrieben.

01

Fahrtechnische Vorbereitung

Sicherheitskontrolle am Anhänger — zwei Prüfpunkte, stichprobenartig ausgewählt.

2 Prüfpunkte
02

Verbinden und Trennen

Aufgaben rund um das Verbinden und Trennen des Gespanns. Wird getrennt von der Fahrt bewertet.

eigener Prüfungsteil
03

Grundfahraufgabe

Rückwärtsfahren um eine Ecke nach links — die einzige Grundfahraufgabe der Klasse BE.

1 Aufgabe
04

Prüfungsfahrt

Etwa die Hälfte der Fahrzeit außerhalb geschlossener Ortschaften, möglichst auch Autobahn oder Kraftfahrstraße.

mind. 30 Min
05

Abschluss

Fahrtechnischer Abschluss der Fahrt, danach Bekanntgabe des Ergebnisses.

Ergebnis

Die 30 Minuten sind reine Fahrzeit: Grundfahraufgabe, Sicherheitskontrolle, Verbinden und Trennen sowie Vor- und Nachbereitung zählen nicht mit. Die Prüfung dauert also länger als die Fahrt.
Voraussetzung: Du besitzt die Klasse B — oder erfüllst die Voraussetzungen für ihre Erteilung. Dann bekommst du BE frühestens zusammen mit B. Quellen: Anlage 7 Nr. 2.1 bis 2.5 FeV, § 9 Abs. 2 und § 15 Abs. 2 FeV. Die Prüfungsrichtlinie wird vom Verkehrsblatt-Verlag herausgegeben und ist nicht frei abrufbar; Angaben daraus geben wir nach dem öffentlich zugänglichen Stand 01.01.2021 wieder. Maßgeblich ist immer die geltende Fassung.

Klasse BE · Sicherheitskontrolle am Anhänger

Sicherheitskontrolle am Anhänger

PrüfRiLi Teil A 1.4.8.3.2

2 Prüfpunkte · stichprobenartig · soweit am Anhänger vorhanden

Vor der Fahrt werden zwei Prüfpunkte am Anhänger stichprobenartig abgefragt. Das Verbinden und Trennen ist ein eigener Prüfungsteil — dort geht es auch um das Zugfahrzeug.

1

Sicherung der Ladung

Kontrollieren und erläutern, ob die Ladung gegen Verrutschen, Rollen, Umfallen und Herabfallen gesichert ist.

2

Aufbau

Aufbau und Verschlüsse auf ordnungsgemäßen Zustand und sichere Schließung kontrollieren.

3

Plane

Sicheren Zustand und Befestigung der Plane kontrollieren.

4

Frachttüren

Frachttüren und ihre Verschlüsse auf sicheren Zustand kontrollieren.

5

Ladeeinrichtung

Vorhandene Ladeeinrichtungen auf gesicherten Zustand kontrollieren.

6

Unterlegkeile

Vorhandensein und sichere Unterbringung der Unterlegkeile kontrollieren.

Tipp vom FahrlehrerFehler bei der Sicherheitskontrolle führen allein nicht zum Nichtbestehen der Prüfung. Für das Verbinden und Trennen gelten eigene Bewertungskriterien — siehe das Thema „Verbinden und Trennen“.
Quelle: Prüfungsrichtlinie praktische Prüfung, Teil A Nr. 1.4.8.3.2.2 und 1.7 (belegter Stand 01.01.2021).
Sicherheitskontrolle Führerscheinklasse B
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Sicherheitskontrolle Führerscheinklasse B

Basis der Kontrolle — bei BE kommen die Punkte am Anhänger dazu.

Quelle: Prüfungsrichtlinie praktische Prüfung, Teil A 1.4.8.3.2 und klassenbezogene Abschnitte — veröffentlicht im Verkehrsblatt. Prüfungen durch TÜV | DEKRA arge tp 21.

Klasse BE · Verbinden und Trennen

Verbinden und Trennen

eigener Prüfungsteil

Eigener Prüfungsteil · wird getrennt bewertet · Anlage 7 Nr. 2.1.3 FeV

Du weist nach, dass du eine Fahrzeugkombination selbstständig verbinden und trennen kannst. Welche Aufgabe konkret gestellt wird, richtet sich nach der Prüfungsrichtlinie und den bei der Prüfung bereitgestellten Fahrzeugen. An den Anhänger fährst du bis auf etwa 2 m selbstständig heran — ab diesem Abstand darf eingewiesen werden.

1

Ablauf beim Verbinden

Zugfahrzeug heranfahren · Feststellbremse am Anhänger lösen · ankuppeln · Abreißseil einhängen, Kupplung sichern, Stützrad einfahren, Unterlegkeile verstauen, Elektroanschluss herstellen (Reihenfolge innerhalb dieser Gruppe beliebig) · Beleuchtung prüfen · Bremsanlage per Sichtkontrolle prüfen.

2

Ablauf beim Trennen

Zugfahrzeug sichern · Anhänger sichern mit Feststellbremse und Unterlegkeilen · Stützrad ausfahren · Elektroanschluss trennen, Abreißseil aushängen, Kupplung öffnen, Deichsel hochkurbeln (Reihenfolge innerhalb dieser Gruppe beliebig).

3

Bremsprobe vor Fahrtantritt

Nach kurzem Anfahren bei Schrittgeschwindigkeit — etwa 5 bis 8 km/h — mit einer Schlagbremsung.

So wird bewertetDieser Prüfungsteil wird getrennt von der Fahrt bewertet. Bestehst du ihn nicht, wird die Prüfungsfahrt einschließlich Grundfahraufgabe trotzdem gefahren — und ein bereits bestandener Prüfungsteil muss nicht wiederholt werden (Anlage 7 Nr. 2.5.1 FeV). Der beschriebene Ablauf gilt für die Kugelkopfkupplung.
Quelle: Prüfungsrichtlinie praktische Prüfung, Teil A Nr. 2.2.1 (belegter Stand 01.01.2021).
Klasse BE · Grundfahraufgaben

Grundfahraufgaben

Anlage 7 FeV · PrüfRiLi Teil A 2.3

Genau 1 Grundfahraufgabe · Anlage 7 Nr. 2.1.4.4 FeV

Für BE ist genau eine Grundfahraufgabe zu fahren, eine Wahlmöglichkeit gibt es nicht. Das Verbinden und Trennen ist keine Grundfahraufgabe, sondern ein eigener Prüfungsteil.

1

Rückwärtsfahren um eine Ecke nach links

Du hältst zunächst möglichst weit rechts an, fährst dann rückwärts um eine Ecke nach links und hältst wieder an — annähernd parallel und dicht am Bordstein oder an der Fahrbahnbegrenzung. Gefahren wird auf verkehrsarmen Straßen oder Plätzen, möglichst in der Ebene. Den genauen Abstand und die zulässige Zahl der Korrekturzüge gibt der amtliche Fahraufgabenkatalog vor — wir gehen sie in den Fahrstunden mit dir durch.

Tipp vom FahrlehrerVor der Aufgabe forderst du eine geeignete Person auf, dich vor herankommendem Verkehr und vor Hindernissen zu warnen, die du nicht sehen kannst. Verlierst du sie aus dem Blick, musst du anhalten.
Jede Grundfahraufgabe darf einmal wiederholt werden. Nicht bestanden ist dieser Prüfungsteil, wenn du die Aufgabe auch bei der Wiederholung nicht fehlerfrei ausführst, ohne sichernde Person rückwärts fährst, den Verkehr so ungenügend beobachtest, dass es zu einer Gefährdung kommt, oder eine Person, ein Fahrzeug oder einen Gegenstand anfährst.
Quelle: Prüfungsrichtlinie praktische Prüfung, Teil A Nr. 2.3.4 (belegter Stand 01.01.2021); Anlage 7 Nr. 2.1.4 FeV verweist für die Durchführung auf den Fahraufgabenkatalog.

Quelle: Prüfungsrichtlinie (PrüfRiLi), Anlage 7 — Detailierte Aufgabenbeschreibungen.

Klasse A · A1 · A2 · Direkteinstieg · Prüfzeit

Prüfungsdauer & Ablauf

mindestens 70 Minuten
01

Sicherheitskontrolle

Der Prüfer wählt stichprobenartig 3 Prüfpunkte aus verschiedenen Bereichen am Motorrad.

Teil der Prüfung
02

Grundfahraufgaben

Vier obligatorische Aufgaben und je eine Aufgabe aus zwei Auswahlgruppen.

6 Aufgaben
03

Fahrt im Verkehr

Fahrt in Stadt, außerorts und — wenn möglich — auf Autobahn/Kraftfahrstraße. Der Prüfer folgt per Funk.

mind. 30 Min
04

Abschluss & Bewertung

Motorrad sicher abstellen, anschließend Bekanntgabe und Besprechung des Ergebnisses.

Teil der Prüfung

Beim Direkteinstieg ist die Theorieprüfung erforderlich (separate Prüfung, nicht Teil der 70 Min). Mindestalter: A1 ab 16 J., A2 ab 18 J., A direkt ab 24 J.

Klasse A · A1 · A2 · Aufstieg · Prüfzeit

Prüfungsdauer & Ablauf

mindestens 60 Minuten (ohne Theorieprüfung)
01

Sicherheitskontrolle

Unverändert — 3 Prüfpunkte aus verschiedenen Bereichen am Motorrad.

Teil der Prüfung
02

Grundfahraufgaben

Nur die vier obligatorischen Aufgaben — die Auswahlaufgaben entfallen.

4 Aufgaben
03

Fahrt im Verkehr

Fahrt in Stadt, außerorts und — wenn möglich — auf Autobahn/Kraftfahrstraße. Unverändert gegenüber Direkteinstieg.

mind. 30 Min
04

Abschluss & Bewertung

Motorrad sicher abstellen, anschließend Bekanntgabe und Besprechung des Ergebnisses.

Teil der Prüfung

Aufstieg A1→A2 oder A2→A setzt mind. 2 J. Vorbesitz der jeweils niedrigeren Klasse voraus. Die Theorieprüfung entfällt beim Aufstieg, da 2 Jahre Vorbesitz vorausgesetzt werden. A1 selbst wird immer direkt geprüft (kein Aufstieg aus AM).

Klasse A · A1 · A2 · Sicherheitskontrolle

Sicherheitskontrolle

PrüfRiLi Teil A 1.4.8.3.2

3 Prüfpunkte aus verschiedenen Bereichen · motorradspezifisch

Der Prüfer wählt stichprobenartig 3 Prüfpunkte aus verschiedenen Bereichen. Bei A entfallen pkw-typische Punkte wie Nebelschlussleuchte, Scheibenwaschflüssigkeit und Feststellbremse.

1

Reifen, Not-Aus und Antrieb

Reifen: Beschädigungen, Profiltiefe und Reifendruck kontrollieren.
Not-Aus-Schalter: Funktion prüfen.
Antriebselemente: Kette, Belt-Drive oder Kardan kontrollieren.

2

Scheinwerfer, Leuchten, Blinker, Hupe

Abblend- und Fernlicht: beide Funktionen zeigen, Lichtkegel auf Wand kontrollieren.
Schluss- und Bremslicht: Bremslicht beim Ziehen des Handbremshebels und beim Treten des Fußbremshebels prüfen.
Kennzeichenbeleuchtung, Blinker, Warnblinker, Hupe: einzeln durchschalten; Kontrollleuchten im Cockpit benennen (Fernlicht blau, Blinker grün, Leerlauf grün, Motor-Warnung).
Rückstrahler: hinten rot, vorhanden und sauber — am Motorrad Pflicht und oft übersehen.

3

Rückstrahler und Lenkung

Rückstrahler: Vorhandensein und Beschädigungen kontrollieren.
Lenkung: Lenkschloss entriegeln.

4

Bremsanlage

Funktion der Betriebsbremse prüfen. Je nach Motorrad werden Vorder- und Hinterradbremse über Hand- und Fußhebel bedient.

5

Flüssigkeitsstände

Motoröl und — soweit vorhanden — Kühlmittel kontrollieren. Beachte die Betriebsanleitung des konkreten Prüfungsfahrzeugs.

Tipp vom FahrlehrerWichtig: Fehler bei der Sicherheitskontrolle führen allein nicht zum Nichtbestehen der Prüfung. Quelle: PrüfRiLi Teil A 1.4.8.3.2 und 1.7.
Sicherheitskontrolle Klassen A, A1, A2 & AM
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Sicherheitskontrolle Klassen A, A1, A2 & AM

Alle motorradspezifischen Prüfpunkte Schritt für Schritt — gilt für A-Klassen und AM.

Quelle: Prüfungsrichtlinie praktische Prüfung, Teil A 1.4.8.3.2 und klassenbezogene Abschnitte — veröffentlicht im Verkehrsblatt. Prüfungen durch TÜV | DEKRA arge tp 21.

Klasse A · A1 · A2 · Direkteinstieg · Grundfahraufgaben

Grundfahraufgaben

Anlage 7 FeV · PrüfRiLi Teil A 2.3

6 Aufgaben: 4 Pflicht + 2 Wahl · Anlage 7 Nr. 2.1.4.1 FeV

Im Direkteinstieg werden alle 6 Aufgaben geprüft — 4 Pflicht plus 2 Wahl. Die 4 Pflicht-GFA sind für A1, A2 und A identisch; nur das Motorrad unterscheidet sich.

1

Pflicht · Slalom mit Schrittgeschwindigkeit

6 Leitkegel · Abstand 3,5 m · ca. 5 km/h — ohne Fuß absetzen. Gleichgewicht und Kupplungs-/Gasdosierung sind entscheidend.

2

Pflicht · Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung

Aus etwa 50 km/h mit höchstmöglicher Verzögerung zum Stillstand bringen — vorderes und hinteres Bremssystem koordiniert, ohne Sturz.

3

Pflicht · Ausweichen ohne Abbremsen (ca. 50 km/h)

Mit einer Ausgangsgeschwindigkeit von etwa 50 km/h vor einem Hindernis ausweichen — ohne die Bremse zu benutzen.

4

Pflicht · Ausweichen nach Abbremsen (ca. 50 km/h)

Mit einer Ausgangsgeschwindigkeit von etwa 50 km/h kontrolliert abbremsen und anschließend um das Hindernis ausweichen.

5

Wahl · Slalom oder Langer Slalom

Slalom: 5 Leitkegel mit 4 Abständen à 7 m, etwa 30 km/h. Langer Slalom: 7 Leitkegel mit 4 Abständen à 9 m und anschließend 2 Abständen à 7 m, Anfangsgeschwindigkeit etwa 30 km/h. Der Prüfer wählt eine der Varianten.

6

Wahl · Schrittgeschwindigkeit / Stop-and-go / Kreisfahrt

Eine weitere Aufgabe aus drei: Fahren mit Schrittgeschwindigkeit geradeaus · Stop-and-go · Kreisfahrt (Radius und Mindestrundenzahl gem. Fahraufgabenkatalog).

Tipp vom FahrlehrerBis zu 3 Grundfahraufgaben dürfen je einmal wiederholt werden. Nicht bestanden ist die Prüfung unter anderem, wenn eine Aufgabe auch bei der Wiederholung nicht fehlerfrei gelingt, eine Gefährdung entsteht, jemand oder etwas angefahren wird oder der Bewerber stürzt. Quelle: PrüfRiLi Teil A 2.3.1.4.
Grundfahraufgaben Klassen A, A1 und A2
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Grundfahraufgaben Klassen A, A1 und A2

Die 4 Pflichtaufgaben + Wahlaufgaben im Detail.

Quelle: Prüfungsrichtlinie (PrüfRiLi), Anlage 7 — Detailierte Aufgabenbeschreibungen.

Klasse A · A1 · A2 · Aufstieg · Grundfahraufgaben

Grundfahraufgaben

Anlage 7 FeV · PrüfRiLi Teil A 2.3

Nur 4 Pflichtaufgaben · verkürzt · Anlage 7 Nr. 2.1.4.1 FeV

Beim Aufstieg (A1→A2 oder A2→A nach mind. 2 J. Vorbesitz) entfallen die beiden Wahlaufgaben. Es werden nur die 4 Pflichtaufgaben geprüft. A1 selbst wird immer direkt geprüft (kein Aufstieg).

1

Pflicht · Slalom mit Schrittgeschwindigkeit

6 Leitkegel · Abstand 3,5 m · ca. 5 km/h — ohne Fuß absetzen.

2

Pflicht · Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung

Aus etwa 50 km/h mit höchstmöglicher Verzögerung zum Stillstand bringen — vorderes und hinteres Bremssystem koordiniert, ohne Sturz.

3

Pflicht · Ausweichen ohne Abbremsen (ca. 50 km/h)

Mit einer Ausgangsgeschwindigkeit von etwa 50 km/h vor einem Hindernis ausweichen — ohne die Bremse zu benutzen.

4

Pflicht · Ausweichen nach Abbremsen (ca. 50 km/h)

Mit einer Ausgangsgeschwindigkeit von etwa 50 km/h kontrolliert abbremsen und anschließend um das Hindernis ausweichen.

Tipp vom FahrlehrerVerkürzt heißt nicht einfacher: Auf dem größeren Motorrad werden Fehler bei Pflichtaufgaben schneller sichtbar — Technik muss exakt sitzen. Quelle: Anlage 7 Nr. 2.1.4.1 FeV + PrüfRiLi.
Grundfahraufgaben Klassen A, A1 und A2
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Grundfahraufgaben Klassen A, A1 und A2

Die 4 Pflichtaufgaben beim Aufstieg — Rest entfällt.

Quelle: Prüfungsrichtlinie (PrüfRiLi), Anlage 7 — Detailierte Aufgabenbeschreibungen.

Klasse AM · Prüfzeit

Prüfungsdauer & Ablauf

mindestens 55 Minuten
01

Sicherheitskontrolle

Stichprobenartig 3 Prüfpunkte aus verschiedenen motorradspezifischen Bereichen.

Teil der Prüfung
02

Grundfahraufgaben

Zwei obligatorische Aufgaben und je eine Aufgabe aus zwei Auswahlgruppen.

4 Aufgaben
03

Fahrt im Verkehr

Die Prüfungsfahrt der Klasse AM findet nach Anlage 7 FeV überwiegend innerhalb geschlossener Ortschaften statt.

mind. 30 Min
04

Abschluss & Bewertung

Fahrzeug sicher abstellen, anschließend Bekanntgabe und Besprechung des Ergebnisses.

Teil der Prüfung

Klasse AM kann in Deutschland ab 15 Jahren erworben werden. Welche zwei-, drei- und vierrädrigen Fahrzeuge darunter fallen, hängt von Bauart, Leistung, Hubraum und Höchstgeschwindigkeit ab. Mindestprüfungsdauer laut Anlage 7 FeV: 55 Minuten, davon mindestens 30 Minuten reine Fahrzeit.

Klasse AM · Sicherheitskontrolle

Sicherheitskontrolle

PrüfRiLi Teil A 1.4.8.3.2

Motorradspezifische Kontrolle · 3 Prüfpunkte stichprobenartig

Für AM gilt dieselbe Prüfpunkte-Liste wie für die A-Klassen, soweit die Einrichtungen am Prüfungsfahrzeug vorhanden sind. Der Prüfer wählt 3 Punkte aus verschiedenen Bereichen.

1

Reifen

Beschädigungen, gesetzlich ausreichende Profiltiefe und Reifendruck nach Herstellervorgabe kontrollieren.

2

Beleuchtung

Abblendlicht, Schluss-/Bremsleuchten, Kennzeichen­beleuchtung, Blinker, Warnblinker (wenn vorhanden), Hupe — Funktion prüfen.

3

Rückstrahler und Lenkung

Rückstrahler auf Vorhandensein und Beschädigungen kontrollieren; Lenkschloss entriegeln.

4

Bremsanlage

Vorderrad- und Hinterradbremse auf Widerstand und Funktion prüfen.

5

Motor & Antrieb

Motoröl bei 4-Takt- und Zweitakt-Ölreserve bei 2-Takt-Modellen kontrollieren, soweit dies am Fahrzeug ohne Werkzeug möglich ist. Zugängliche Antriebselemente und den Not-Aus-Schalter nur prüfen, wenn sie am Fahrzeug vorhanden sind.

Tipp vom FahrlehrerWichtig: Fehler bei der Sicherheitskontrolle führen allein nicht zum Nichtbestehen der Prüfung. Quelle: PrüfRiLi Teil A 1.4.8.3.2 und 1.7.
Sicherheitskontrolle Klassen A, A1, A2 & AM
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Sicherheitskontrolle Klassen A, A1, A2 & AM

Gilt auch für AM — identische Themenstruktur, aufs Moped zugeschnitten.

Quelle: Prüfungsrichtlinie praktische Prüfung, Teil A 1.4.8.3.2 und klassenbezogene Abschnitte — veröffentlicht im Verkehrsblatt. Prüfungen durch TÜV | DEKRA arge tp 21.

Klasse AM · Grundfahraufgaben

Grundfahraufgaben

Anlage 7 FeV · PrüfRiLi Teil A 2.3

4 Grundfahraufgaben · 2 Pflicht + 2 Wahl · Anlage 7 Nr. 2.1.4.1.2 FeV

Klasse AM hat ein reduziertes Spektrum gegenüber A/A1: zwei Pflichtaufgaben plus zwei Wahlaufgaben, die der Prüfer auswählt.

1

Pflicht · Slalom

5 Leitkegel · 4 Abstände à 7 m · etwa 30 km/h. Die amtliche Kurzschreibweise „4 × 7 m Abstand“ meint vier Zwischenräume zwischen fünf Leitkegeln.

2

Pflicht · Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung

Aus einer Ausgangsgeschwindigkeit von etwa 40 km/h mit beiden Bremsen und höchstmöglicher Verzögerung kontrolliert zum Stillstand bringen.

3

Wahl · Ausweichen

Eine Aufgabe aus zwei: Ausweichen ohne Abbremsen oder Ausweichen nach Abbremsen.

4

Wahl · Schrittgeschwindigkeit / Stop-and-go / Kreisfahrt

Eine weitere Aufgabe aus drei: Fahren in Schrittgeschwindigkeit geradeaus · mehrmaliges Anhalten und Anfahren · Kreisfahrt mit stabiler Schräglage.

Tipp vom FahrlehrerBis zu 3 Grundfahraufgaben dürfen je einmal wiederholt werden. Für Fehler- und Nichtbestehensregeln gilt PrüfRiLi Teil A 2.3.1.4. Quelle für Auswahl und Anzahl: Anlage 7 FeV 2.1.4.1.2 und PrüfRiLi Teil A 2.3.1.3.

Quelle: Prüfungsrichtlinie (PrüfRiLi), Anlage 7 — Detailierte Aufgabenbeschreibungen.

Klasse C · Prüfzeit

Prüfungsdauer & Ablauf

mindestens 85 Minuten
01

Abfahrtkontrolle

Kartensystem laut PrüfRiLi: 1 von 10 Aufgabenkarten mit 6 Aufgaben aus 6 Sachgebieten.

eigener Prüfungsteil
02

Grundfahraufgaben

Eine obligatorische Aufgabe an der Rampe und eine Aufgabe aus drei Rückwärtsvarianten.

2 Aufgaben
03

Fahrt im Verkehr

Stadt, Landstraße und Autobahn/Kraftfahrstraße — bei LKW längere Strecken.

mind. 50 Min
04

Abschluss

Fahrzeug sicher abstellen, anschließend Bekanntgabe und Besprechung des Ergebnisses.

Teil der Prüfung

Gesamtdauer laut Anlage 7 FeV: 85 Min (davon mind. 50 Min Fahrt im Verkehr). Die Abfahrtkontrolle i.S.d. Anlage 7 ist Pflichtbestandteil für C/C1/D/D1/T.

Klasse C · Abfahrtkontrolle

Abfahrtkontrolle

PrüfRiLi Teil A 1.4.8.3.2

Kartensystem: 10 Aufgabenkarten · 6 Fragen pro Karte · 6 Sachgebiete

Du ziehst eine Aufgabenkarte, liest sie selbstständig und führst die 6 Kontrollen am Fahrzeug vor. Die Karte darfst du während der Prüfung in der Hand halten; die Reihenfolge der Aufgaben ist frei.

Aufgabenkarte · 1 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K1·F1 Aufgaben vor Fahrtantritt am EG-Kontrollgerät
Prüfschritte
  1. Zündung einschalten, bis Anzeige am digitalen Kontrollgerät aktiv wird
  2. Taste „Fahrer 1" gedrückt halten — Fahrerkarte einlegen (Chip nach oben, Pfeil voran)
  3. Manuellen Nachtrag bestätigen oder überspringen (länder- und anbieterspezifische Menüführung)
  4. Uhrzeit und Kilometerstand im Display auf Plausibilität prüfen
Soll-Zustand

Fahrerkarte erfolgreich eingelesen, Gerät zeigt Fahrername, aktuelle Tätigkeit steht auf „Arbeitszeit" oder „Bereitschaft".

Was dem Prüfer zeigen

Fahrerkarte mit Chip nach oben in den Schlitz „Fahrer 1" einführen; Display nach Einlesen zeigen und Fahrername bestätigen.

Häufige Fehler
  • Fahrerkarte falsch herum einführen (Chip nach unten)
  • Manuellen Nachtrag ohne zu prüfen weg-bestätigen
  • Vor dem Einlegen Zündung nicht einschalten

Fahrschule Hercht §1.1, BKF Ulm Sachgebiet EG-Kontrollgerät Aufgabe 1

K1·F2 Kontrolle des Standes der Bremsflüssigkeit
Prüfschritte
  1. LKW hat KEINE Bremsflüssigkeit — gebremst wird mit Druckluft
  2. Dem Prüfer diese Besonderheit aktiv erklären
  3. Auf die Druckluftanlage (Manometer im Armaturenbrett, Vorratsbehälter am Rahmen) verweisen
Soll-Zustand

Der Prüfling erklärt eigenständig, dass der LKW eine Druckluftbremse hat, und zeigt die entsprechenden Anzeigen.

Was dem Prüfer zeigen

Doppel-Manometer im Cockpit zeigen (beide Kreise), dann die Druckluftbehälter unter dem Fahrzeug benennen.

Häufige Fehler
  • Nach einem Bremsflüssigkeitsbehälter suchen
  • Die Frage ohne Erklärung als „nicht vorhanden" abhaken
  • Nicht zwischen Betriebsbremse und Feststellbremse unterscheiden

Fahrschule Hercht §2.1

K1·F3 Prüfen der Reifengröße anhand der Zulassungsbescheinigung Teil I
Prüfschritte
  1. Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) aufschlagen, Reifengröße und Last-/Geschwindigkeitsindex lesen
  2. Am Reifen die eingeprägte Kennzeichnung ablesen (z.B. 315/70 R 22,5 156/150 L)
  3. Werte abgleichen: Reifen darf nicht niedriger eingestuft sein als Fahrzeugschein fordert
  4. Vorderachse: Geschwindigkeitsindex des Reifens ≥ Fahrzeugschein-Wert
  5. Hinterachse: zusätzlich Tragfähigkeitsindex ≥ Fahrzeugschein-Wert
Soll-Zustand

Reifengröße, Last- und Geschwindigkeitsindex entsprechen mindestens den Vorgaben im Fahrzeugschein.

Was dem Prüfer zeigen

Mit dem Finger die Angabe im Fahrzeugschein zeigen, dann mit Taschenlampe die gleichen Werte am Reifen zeigen.

Häufige Fehler
  • Nur den Reifen ablesen, Fahrzeugschein ignorieren
  • Tragfähigkeitsindex und Geschwindigkeitsindex verwechseln
  • Achsspezifische Unterschiede (Vorder-/Hinterachse) nicht erwähnen

Fahrschule Hercht §3.1

K1·F4 Bremsleuchten, Kennzeichenbeleuchtung, Rückstrahler prüfen
Prüfschritte
  1. Zündung an, Bremslicht durch Helfer betätigen lassen
  2. Schlussleuchten, Bremsleuchten einzeln prüfen (links / rechts / Symmetrie)
  3. Kennzeichenbeleuchtung: Kennzeichen gleichmäßig ausgeleuchtet
  4. Rückstrahler (Reflektoren) auf Vorhandensein und Unbeschädigtheit
  5. Rückfahrleuchte bei eingelegtem Rückwärtsgang testen
Soll-Zustand

Alle Hecksignalgeber funktionieren, Kennzeichen lesbar beleuchtet, Rückstrahler unversehrt.

Was dem Prüfer zeigen

Hinter das Fahrzeug treten, Helfer betätigen zu lassen, jede Funktion einzeln bestätigen.

Häufige Fehler
  • Rückstrahler mit Rückfahrleuchte verwechseln
  • Kennzeichenbeleuchtung übersehen
  • Symmetrie nicht benennen

Fahrschule Hercht §4.2

K1·F5 Sichtprüfung von Kühler und Kühlleitungen, Kontrolle des Kühlflüssigkeitsstandes
Prüfschritte
  1. Motor abstellen und abkühlen lassen (nie bei heißem Motor öffnen!)
  2. Ausgleichsbehälter für Kühlflüssigkeit finden (häufig hinter der Kabine)
  3. Pegel zwischen MIN und MAX bzw. knapp unter dem Einfüllstutzen
  4. Kühler und Kühlleitungen auf Leckagen prüfen
  5. Unter dem LKW schauen, ob sich eine Wasserlache bildet
  6. Bei zu wenig Kühlflüssigkeit warnt das Cockpit-Display
Soll-Zustand

Pegel im Sollbereich, keine sichtbaren Tropfspuren oder Lachen, keine Display-Warnung.

Was dem Prüfer zeigen

Behälter zeigen und auf Markierungen deuten; unter das Fahrzeug schauen; Display-Anzeige erwähnen.

Häufige Fehler
  • Behälter bei heißem Motor öffnen (Verbrühungsgefahr)
  • Kühlflüssigkeit mit Bremsflüssigkeit verwechseln (LKW hat keine)
  • Unterboden nicht auf Lecks prüfen

Fahrschule Hercht §5.1

K1·F6 Warnleuchte (Funktion), Warndreieck, Warnweste (Vorhandensein)
Prüfschritte
  1. Warnleuchte: Akkustand testen (Ein-/Aus-Test), Wellenlinie-Prüfzeichen kontrollieren, standfest aufstellbar
  2. Warndreieck: mit Prüfzeichen (Wellenlinie), vollständig, Stellbügel intakt
  3. Warnweste: nach DIN EN ISO 20471, griffbereit in der Fahrerkabine
  4. Unterbringung erläutern — alles in der Kabine griffnah
Soll-Zustand

Warnleuchte funktionsfähig mit Prüfzeichen, Warndreieck komplett, Warnweste in DIN-Konformität in der Kabine.

Was dem Prüfer zeigen

Fach öffnen, Gegenstände einzeln herausnehmen und benennen; Test der Warnleuchte live durchführen.

Häufige Fehler
  • Warnleuchte ohne Funktionstest „vorhanden" melden
  • Warnweste nicht in der Kabine (im Aufbau)
  • Prüfzeichen am Warndreieck übersehen

Fahrschule Hercht §6.1

Tippen zum Aufklappen — Swipe für nächste Karte
Aufgabenkarte · 2 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K2·F1 Bedienung der Schalter am EG-Kontrollgerät
Prüfschritte
  1. Taste „1" (Fahrer 1) — Tätigkeitsart wechseln (Ruhezeit / Bereitschaft / Arbeit)
  2. Taste „2" (Fahrer 2) — gleiche Funktion für Beifahrer
  3. Pfeil links = Zurück / Abbruch; Pfeile hoch/runter = Menü-Navigation
  4. „OK" = Bestätigung / Menü aufrufen
  5. Auswurftaste für Papierrolle bzw. Fahrerkarten-Entnahme
Soll-Zustand

Jede Schalterfunktion kann benannt und ihre Wirkung am Display gezeigt werden.

Was dem Prüfer zeigen

Jeden Schalter einzeln betätigen, Reaktion im Display zeigen und mit Worten erklären.

Häufige Fehler
  • Nur „Fahrer 1" erklären, aber „Fahrer 2" auslassen
  • OK-/Pfeil-Tasten verwechseln
  • Papier-Auswurftaste vergessen zu zeigen

Fahrschule Hercht §1.2

K2·F2 Prüfen der Druckwarneinrichtung
Prüfschritte
  1. Motor abstellen bei aufgebautem Betriebsdruck
  2. Durch wiederholtes Bremsen den Druck in den Vorratsbehältern abbauen
  3. Warnanzeige / akustisches Signal muss unterhalb von ca. 6 bar auslösen — Display: „Vorratsdruck zu gering"
  4. Zusätzlich erscheint ein Ausrufezeichen; Anfahren ist in diesem Zustand nicht mehr möglich
Soll-Zustand

Warneinrichtung aktiviert sich rechtzeitig unterhalb 6 bar. Das Fahrzeug lässt sich nicht mehr anfahren.

Was dem Prüfer zeigen

Den Druckabbau am Manometer live vorführen, die Warnschwelle benennen, die Displaymeldung zeigen.

Häufige Fehler
  • Motor laufen lassen (Kompressor baut Druck nach → Warnung löst nie aus)
  • Schwelle nicht benennen
  • Nur den optischen Warner erwähnen, nicht den akustischen

Fahrschule Hercht §2.2

K2·F3 Prüfen der Tragfähigkeit und der Höchstgeschwindigkeit der Reifen anhand der Zulassungsbescheinigung Teil I
Prüfschritte
  1. Zulassungsbescheinigung Teil I, Felder O.1 / O.2 (zulässige Achslasten) heranziehen
  2. Reifen: Tragfähigkeitsindex pro Reifen ablesen (Beispiel: „156" = 4000 kg je Reifen)
  3. Achslast / Anzahl Reifen pro Achse ≤ Tragfähigkeit je Reifen
  4. Geschwindigkeitsindex am Reifen (Buchstabe) mindestens so hoch wie Zulassungshöchstgeschwindigkeit
Soll-Zustand

Tragfähigkeitsreserve pro Reifen vorhanden; Geschwindigkeitsindex deckt bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit.

Was dem Prüfer zeigen

Die Last-/Geschwindigkeitskennzeichnung am Reifen mit Taschenlampe, die vgl. Werte im Fahrzeugschein zeigen.

Häufige Fehler
  • Nur Tragfähigkeit, nicht Geschwindigkeit prüfen
  • Wert pro Achse statt pro Reifen rechnen
  • Abgefahrene oder nachträglich ersetzte Reifen nicht gegen Fahrzeugschein abgleichen

Fahrschule Hercht §3.2

K2·F4 Hupe, Lichthupe, Warnblinklicht, Seitenmarkierungsleuchten, Funktion prüfen
Prüfschritte
  1. Hupe kurz betätigen — akustisch wahrnehmbar
  2. Lichthupe betätigen und kontrollieren (durch Helfer vor dem Fahrzeug)
  3. Warnblinklicht einschalten — alle vier Blinker + Kontrollleuchte prüfen
  4. Seitenmarkierungsleuchten (bei längeren Fahrzeugen) einzeln prüfen
  5. Alle Leuchten auf Sauberkeit und Beschädigung kontrollieren
Soll-Zustand

Alle akustischen und optischen Warneinrichtungen funktionsfähig.

Was dem Prüfer zeigen

Hupe drücken, Lichthupe demonstrieren, Warnblinker aktivieren und jede Ecke des Fahrzeugs abschreiten.

Häufige Fehler
  • Nur eine Warneinrichtung prüfen
  • Seitenmarkierungsleuchten übersehen
  • Lichthupe nicht mitprüfen

Fahrschule Hercht §4.3

K2·F5 Sichtprüfung von Kühler und Kühlleitungen, Kontrolle des Kühlflüssigkeitsstandes
Prüfschritte
  1. Motor abstellen und abkühlen lassen (nie bei heißem Motor öffnen!)
  2. Ausgleichsbehälter für Kühlflüssigkeit finden (häufig hinter der Kabine)
  3. Pegel zwischen MIN und MAX bzw. knapp unter dem Einfüllstutzen
  4. Kühler und Kühlleitungen auf Leckagen prüfen
  5. Unter dem LKW schauen, ob sich eine Wasserlache bildet
  6. Bei zu wenig Kühlflüssigkeit warnt das Cockpit-Display
Soll-Zustand

Pegel im Sollbereich, keine sichtbaren Tropfspuren oder Lachen, keine Display-Warnung.

Was dem Prüfer zeigen

Behälter zeigen und auf Markierungen deuten; unter das Fahrzeug schauen; Display-Anzeige erwähnen.

Häufige Fehler
  • Behälter bei heißem Motor öffnen (Verbrühungsgefahr)
  • Kühlflüssigkeit mit Bremsflüssigkeit verwechseln (LKW hat keine)
  • Unterboden nicht auf Lecks prüfen

Fahrschule Hercht §5.1

K2·F6 Unterlegkeile (Anzahl, Unterbringung)
Prüfschritte
  1. Anzahl: pro starrer Achse 1 Unterlegkeil erforderlich — LKW Solo meist 1 Stück
  2. Unterbringung: 2-fach gesichert (Halterung + Metallbügel), am Rahmen
  3. Zustand: keine Risse, Profil der Auflagefläche vorhanden
  4. Passende Größe für die montierten Reifen
Soll-Zustand

Korrekte Anzahl Unterlegkeile vorhanden, sicher in ihrer Halterung, formstabil, reifengerecht dimensioniert.

Was dem Prüfer zeigen

Halterung aufsuchen, Keil einmal herausnehmen und sichtprüfen, zurück in doppelte Sicherung stecken.

Häufige Fehler
  • Zu kleiner Keil für die Reifengröße
  • Keil nur in Halterung, ohne zusätzlichen Metallbügel
  • Anzahl falsch angeben (je Achse, nicht je Rad)

Fahrschule Hercht §6.2

Tippen zum Aufklappen — Swipe für nächste Karte
Aufgabenkarte · 3 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K3·F1 Bedeutung der Kontrolllampen des EG-Kontrollgeräts; Ausfall des Geräts
Prüfschritte
  1. Beim Einschalten die Kontrollleuchte am EG-Kontrollgerät beobachten
  2. Warnsymbol „TCO" bzw. „!" benennen — bedeutet Störung oder Ausfall
  3. Bei Ausfall: Fahrt trotzdem antreten, nach Dienstschluss schriftlich mit Zeit und Grund dokumentieren
  4. Werkstatt innerhalb 7 Tagen kontaktieren; Reparatur spätestens bei Rückkehr am Betriebssitz
Soll-Zustand

Keine Dauerwarnung am Gerät. Bei Ausfall kennt der Fahrer die Dokumentations- und Meldepflicht.

Was dem Prüfer zeigen

Display-Anzeige beschreiben, welche Symbole/Leuchten eine Störung signalisieren. Erläutern: manuelle Aufzeichnung + Meldepflicht.

Häufige Fehler
  • Meldepflicht nicht kennen („fahre einfach weiter")
  • Manuellen Nachweis bei Ausfall nicht erwähnen
  • TCO-Warnung mit anderem Symbol verwechseln

Fahrschule Hercht §1.3

K3·F2 Sichtprüfung der Betriebs- und Feststellbremse
Prüfschritte
  1. Scheibenbremsen an Rad-Innenseite auf Risse und Abnutzung prüfen
  2. Im Fahrerdisplay Menü „Fahrzeugcheck" → „Bremsbeläge" öffnen
  3. Belagstärke aller Räder ablesen und mit Mindestwert vergleichen
  4. Feststellbremse: Hebel/Taster ziehen, Fahrzeug gegen Wegrollen testen
Soll-Zustand

Bremsscheiben ohne Risse, Belagstärke im grünen Bereich, Feststellbremse hält das Fahrzeug sicher.

Was dem Prüfer zeigen

Bremsscheibe durch die Felgenöffnung zeigen; Display mit Belagstärke aufrufen; Feststellbremse aktivieren.

Häufige Fehler
  • Nur ein Rad kontrollieren
  • Belaganzeige im Display nicht finden
  • Feststellbremse nicht mitprüfen

Fahrschule Hercht §2.5

K3·F3 Sichtprüfung des Sitzes der Radmuttern
Prüfschritte
  1. Jede Radmutter einzeln visuell kontrollieren
  2. Rotbraune Rostfahne unter der Mutter = Zeichen einer losen Mutter (Luftspalt)
  3. Radmuttern auf Vollzähligkeit prüfen — keine darf fehlen
  4. Anzugsdrehmoment nach Herstellerangabe (Bedienungsanleitung)
Soll-Zustand

Alle Muttern vorhanden, fest angezogen, keine Rostfahne, keine Korrosionsspuren.

Was dem Prüfer zeigen

Mit dem Finger an jeder Mutter vorbeifahren und dabei verbal bestätigen „fest, keine Rostfahne".

Häufige Fehler
  • Muttern nur zählen, nicht auf Rostfahne prüfen
  • Sollwerte des Drehmoments nicht kennen
  • Nur die gut sichtbaren Muttern kontrollieren

Fahrschule Hercht §3.4

K3·F4 Standlicht, Abblendlicht, Fernlicht, Umrissleuchten vorne, Funktion prüfen
Prüfschritte
  1. Fahrlehrer / Prüfer ins Fahrerhaus bitten (oder Fernbedienung nutzen)
  2. Standlicht einschalten — rundum prüfen
  3. Abblendlicht einschalten — Reinheit, Symmetrie, beide Lampen
  4. Fernlicht — beide Scheinwerfer aktiv, Kontrollleuchte im Cockpit
  5. Umrissleuchten vorne (Begrenzungsleuchten) einzeln prüfen
Soll-Zustand

Alle Frontleuchten funktionsfähig, sauber, keine Beschädigung, Symmetrie links/rechts.

Was dem Prüfer zeigen

Vor das Fahrzeug treten, nacheinander Funktionen ein-/ausschalten lassen und „links/rechts in Ordnung" bestätigen.

Häufige Fehler
  • Nur eine Seite prüfen
  • Fernlichtkontrolle im Cockpit vergessen
  • Verschmutzung nicht benennen

Fahrschule Hercht §4.1

K3·F5 Kontrolle des Motorölstandes
Prüfschritte
  1. Fahrzeug auf ebenem Boden, Motor abgestellt, einige Minuten Wartezeit
  2. Menü-Taste am Lenkrad → „Fahrzeugcheck" → „Öle"
  3. Ölstand zwischen MIN und MAX — elektronische Anzeige im Display
  4. Alternativ (bei älteren Fahrzeugen): Ölmessstab ziehen, abwischen, erneut einführen, ablesen
  5. Bei Unterschreitung: Öltyp aus der Betriebsanleitung nachfüllen
Soll-Zustand

Ölstand-Anzeige zwischen MIN und MAX, keine Warnung im Display.

Was dem Prüfer zeigen

Menü-Aufruf am Display demonstrieren; bei Bedarf Ölmessstab zeigen; Nachfüllprozedur kurz erklären.

Häufige Fehler
  • Ölstand bei laufendem Motor prüfen
  • Messstab nicht sauber abwischen
  • Falschen Öltyp benennen

Fahrschule Hercht §5.2

K3·F6 Verbandkasten
Prüfschritte
  1. Verbandkasten nach DIN 13164 aufsuchen (Kabine oder Stauraum)
  2. Haltbarkeitsdatum am Inhalt prüfen — insbesondere sterile Artikel
  3. Vollständigkeit anhand der Inhaltsliste
  4. DIN-Nummer auf dem Kasten-Label kontrollieren
  5. Fehlende / abgelaufene Artikel sofort ersetzen
Soll-Zustand

Kasten mit gültigem DIN 13164, Haltbarkeit nicht überschritten, vollständig.

Was dem Prüfer zeigen

Kasten öffnen, Haltbarkeitsdatum am Label zeigen, einige Artikel anheben um „vollständig" zu demonstrieren.

Häufige Fehler
  • Haltbarkeitsdatum nicht kontrollieren
  • DIN-Nummer nicht benennen
  • Kasten schwer erreichbar verstaut

Fahrschule Hercht §6.3

Tippen zum Aufklappen — Swipe für nächste Karte
Aufgabenkarte · 4 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K4·F1 Benennen der Symbole auf dem EG-Kontrollgerät
Prüfschritte
  1. Bett-Symbol = Ruhezeit
  2. Quadrat mit Querbalken = Bereitschaftszeit
  3. Zwei gekreuzte Hämmer = Arbeitszeit
  4. Lenkrad-Symbol = Lenkzeit (aktiviert automatisch ab > 5 km/h)
Soll-Zustand

Alle vier Symbole werden sicher benannt und der Zweck erklärt.

Was dem Prüfer zeigen

Symbole auf der Bedienungsanleitung oder im Display zeigen und jeweils die Tätigkeitsart zuordnen.

Häufige Fehler
  • Bereitschaft und Arbeitszeit verwechseln
  • Lenkrad-Symbol als manuelle Auswahl statt automatisch beschreiben
  • Bett-Symbol mit Pausensymbol gleichsetzen (beides existiert)

Fahrschule Hercht §1.4

K4·F2 Prüfen, ob Pedalwege frei sind
Prüfschritte
  1. Fußraum visuell kontrollieren — keine losen Gegenstände
  2. Hinter dem Sitz in den Bereich unter/hinter dem Pedal schauen
  3. Matten müssen fest liegen und dürfen nicht unter das Pedal rutschen
Soll-Zustand

Pedale vollständig frei beweglich, kein Gegenstand gefährdet den Vollbremsweg.

Was dem Prüfer zeigen

Mit der Hand in den Fußraum greifen und zeigen, dass der Bereich leer ist; ggf. lose Dinge entfernen.

Häufige Fehler
  • Nur vom Sitz aus hinunterschauen statt aktiv zu greifen
  • Fußmatte als fest angenommen, obwohl sie verrutscht
  • Bereich hinter dem Sitz vergessen

Fahrschule Hercht §2.4

K4·F3 Prüfen des Reifenzustandes (Profil, Beschädigung, Fremdkörper) und des Reifendruckes
Prüfschritte
  1. Profiltiefe mit Profiltiefenmesser oder anhand der TWI-Indikatoren prüfen — Mindestprofil 1,6 mm (LKW-Empfehlung 3 mm)
  2. Flanken auf Risse, Porosität, Beulen, ungleichmäßige Abnutzung untersuchen
  3. Zwischen Zwillingsreifen nach Fremdkörpern (Steine, Äste, Nägel) tasten
  4. Reifendruck anhand des Aufklebers oder der Betriebsanleitung prüfen, ggf. Füllgerät einsetzen
  5. Auswölbungen der Flanke = zu wenig Luft
Soll-Zustand

Profiltiefe ≥ 1,6 mm, keine sichtbaren Schäden, Druck im Sollbereich, Zwillinge frei von Fremdkörpern.

Was dem Prüfer zeigen

Profiltiefenmesser ansetzen und Messwert verbal ausrufen; Flanken Stück für Stück zeigen; in Zwillingsreifen hineinfassen.

Häufige Fehler
  • Nur einen Reifen statt alle prüfen
  • Zwillingsreifen nicht einzeln begutachten
  • Sollwert des Reifendrucks nicht benennen können
  • Beschädigungen an der Innenflanke übersehen

Fahrschule Hercht §3.3

K4·F4 Hupe, Lichthupe, Warnblinklicht, Seitenmarkierungsleuchten, Funktion prüfen
Prüfschritte
  1. Hupe kurz betätigen — akustisch wahrnehmbar
  2. Lichthupe betätigen und kontrollieren (durch Helfer vor dem Fahrzeug)
  3. Warnblinklicht einschalten — alle vier Blinker + Kontrollleuchte prüfen
  4. Seitenmarkierungsleuchten (bei längeren Fahrzeugen) einzeln prüfen
  5. Alle Leuchten auf Sauberkeit und Beschädigung kontrollieren
Soll-Zustand

Alle akustischen und optischen Warneinrichtungen funktionsfähig.

Was dem Prüfer zeigen

Hupe drücken, Lichthupe demonstrieren, Warnblinker aktivieren und jede Ecke des Fahrzeugs abschreiten.

Häufige Fehler
  • Nur eine Warneinrichtung prüfen
  • Seitenmarkierungsleuchten übersehen
  • Lichthupe nicht mitprüfen

Fahrschule Hercht §4.3

K4·F5 Dichtheit der Kraftstoffanlage, Kraftstoffleitung, Kraftstoffvorrat prüfen
Prüfschritte
  1. Tankanzeige im Cockpit ablesen oder Tankstab seitlich einführen
  2. Kraftstofffüllstand verbal benennen
  3. Tankverschluss auf festen Sitz und Dichtheit prüfen
  4. Kraftstoffleitungen bis zum Motor visuell auf Leckage untersuchen
  5. AdBlue-Vorrat (bei SCR-Fahrzeugen) zusätzlich prüfen
Soll-Zustand

Kraftstoff ausreichend, Tankverschluss dicht, keine Leckage an Leitungen oder Kupplungen.

Was dem Prüfer zeigen

Tankanzeige zeigen; Tankdeckel anfassen; mit Taschenlampe Leitungen verfolgen.

Häufige Fehler
  • Nur Tankanzeige prüfen, Leitungen ignorieren
  • AdBlue vergessen
  • Tankdeckel nicht auf festen Sitz prüfen

Fahrschule Hercht §5.3

K4·F6 Warnleuchte (Funktion), Warndreieck, Warnweste (Vorhandensein)
Prüfschritte
  1. Warnleuchte: Akkustand testen (Ein-/Aus-Test), Wellenlinie-Prüfzeichen kontrollieren, standfest aufstellbar
  2. Warndreieck: mit Prüfzeichen (Wellenlinie), vollständig, Stellbügel intakt
  3. Warnweste: nach DIN EN ISO 20471, griffbereit in der Fahrerkabine
  4. Unterbringung erläutern — alles in der Kabine griffnah
Soll-Zustand

Warnleuchte funktionsfähig mit Prüfzeichen, Warndreieck komplett, Warnweste in DIN-Konformität in der Kabine.

Was dem Prüfer zeigen

Fach öffnen, Gegenstände einzeln herausnehmen und benennen; Test der Warnleuchte live durchführen.

Häufige Fehler
  • Warnleuchte ohne Funktionstest „vorhanden" melden
  • Warnweste nicht in der Kabine (im Aufbau)
  • Prüfzeichen am Warndreieck übersehen

Fahrschule Hercht §6.1

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Aufgabenkarte · 5 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K5·F1 Überprüfung eines Schaublattes bzw. eines Ausdrucks des EG-Kontrollgeräts
Prüfschritte
  1. Ausdruck bzw. Schaublatt vom Prüfer annehmen
  2. a) Gefahrene Kilometer: aus Kilometerstand-Differenz ablesen
  3. b) Fahrtunterbrechungen: alle Bett-Symbole aufaddieren (max. 15 min zählt als Unterbrechung, nicht als Pause)
  4. c) Erste Pause: Lenkzeit bis zur ersten Pause > 15 min aufaddieren
  5. d) Höchstgeschwindigkeit bzw. dokumentierte Geschwindigkeitsüberschreitung ablesen
Soll-Zustand

Alle vier Fragen werden mit konkreten Werten (Zahlen + Einheiten) beantwortet.

Was dem Prüfer zeigen

Mit Finger am Schaublatt/Ausdruck zeigen, von welchem Abschnitt welcher Wert stammt.

Häufige Fehler
  • Unterbrechung und Pause verwechseln (< 15 min = Unterbrechung)
  • Nur eine Teilfrage beantworten
  • Kilometer aus Summe statt aus Differenz rechnen

Fahrschule Hercht §1.5

K5·F2 Vorratsdruck aufbauen, Fahrbereitschaft herstellen
Prüfschritte
  1. Motor starten — Luftpresser füllt die Druckluftanlage
  2. Beide Zeiger der Doppel-Manometer beobachten, bis der Abschaltdruck erreicht ist
  3. Abschaltdruck ca. 11 bar — hörbar durch deutliches Abblasen/Zischen
  4. Erst jetzt ist die Fahrbereitschaft hergestellt
Soll-Zustand

Beide Kreise zeigen konstant ca. 11 bar, akustisches Abblasen bestätigt Fahrbereitschaft.

Was dem Prüfer zeigen

Manometer zeigen und den Abschaltdruck verbal ankündigen, bevor er erreicht wird.

Häufige Fehler
  • Losfahren, bevor beide Kreise fahrbereit sind
  • Den Abschaltdruck nicht kennen (11 bar)
  • Nur einen der beiden Bremskreise beobachten

Fahrschule Hercht §2.3

K5·F3 Prüfen der Felgen auf Beschädigung
Prüfschritte
  1. Felge zwischen den Radmuttern auf Risse untersuchen
  2. Felgenbett auf Verformung, Kerben, Schläge prüfen
  3. Besonderes Augenmerk um die Radmutternsitze (höchste Belastung)
  4. Bei Alufelgen zusätzlich auf Korrosion achten
Soll-Zustand

Felge ohne Risse, Felgenbett formstabil, keine Verformungen im Bereich der Radmuttern.

Was dem Prüfer zeigen

Felge rundum zeigen, mit der Hand über Radmutternsitze fahren und jeweils „ok" bestätigen.

Häufige Fehler
  • Nur Außenseite der Felge prüfen
  • Felgenbett vergessen
  • Risse um die Radmutternsitze übersehen

Fahrschule Hercht §3.5

K5·F4 Standlicht, Abblendlicht, Fernlicht, Umrissleuchten vorne, Funktion prüfen
Prüfschritte
  1. Fahrlehrer / Prüfer ins Fahrerhaus bitten (oder Fernbedienung nutzen)
  2. Standlicht einschalten — rundum prüfen
  3. Abblendlicht einschalten — Reinheit, Symmetrie, beide Lampen
  4. Fernlicht — beide Scheinwerfer aktiv, Kontrollleuchte im Cockpit
  5. Umrissleuchten vorne (Begrenzungsleuchten) einzeln prüfen
Soll-Zustand

Alle Frontleuchten funktionsfähig, sauber, keine Beschädigung, Symmetrie links/rechts.

Was dem Prüfer zeigen

Vor das Fahrzeug treten, nacheinander Funktionen ein-/ausschalten lassen und „links/rechts in Ordnung" bestätigen.

Häufige Fehler
  • Nur eine Seite prüfen
  • Fernlichtkontrolle im Cockpit vergessen
  • Verschmutzung nicht benennen

Fahrschule Hercht §4.1

K5·F5 Sichtprüfung des Antriebs von Nebenaggregaten (z. B. Lichtmaschine, Servo- und Wasserpumpe)
Prüfschritte
  1. Keilriemen gemeint — Fahrerhaus muss dafür theoretisch gekippt werden (Prüfung verlangt das NICHT aktiv)
  2. Ohne Kippen: durch Lüftungsschlitze oder Fronthaube nach Keilriemen sehen
  3. Oberfläche auf Risse und Ausfransungen prüfen
  4. Spannung: an der längsten freien Stelle Riemen 90° verdrehen können, ca. 1 cm Durchdrückweg
  5. Erklären, dass Nebenaggregate = Lichtmaschine, Servopumpe, Wasserpumpe
Soll-Zustand

Keilriemen unbeschädigt, korrekt gespannt, alle Nebenaggregate laufen ohne Nebengeräusche.

Was dem Prüfer zeigen

Frontklappe öffnen, Keilriemen lokalisieren, Durchdrückprobe verbal simulieren; Nebenaggregate benennen.

Häufige Fehler
  • Fahrerhaus tatsächlich kippen (nicht gefordert)
  • Riemen nur optisch prüfen, Spannung nicht erwähnen
  • Nebenaggregate nicht benennen

Fahrschule Hercht §5.4

K5·F6 Zustand der Scheiben und Spiegel (Sauberkeit, Beschädigung)
Prüfschritte
  1. Frontscheibe auf Sauberkeit und Beschädigungen prüfen: Risse, Steinschläge, Kratzer
  2. Seitenscheiben und Spiegel / Kameras: Sauberkeit, Einstellung, Unversehrtheit
  3. Bei Kamerasystem: Monitor auf klares Bild prüfen
  4. Verschmutzungen sofort entfernen
Soll-Zustand

Alle Sichtfenster und Spiegel/Kameras sauber, unbeschädigt und korrekt eingestellt.

Was dem Prüfer zeigen

Von außen um das Fahrzeug gehen und jede Scheibe/jeden Spiegel/Kamera einzeln zeigen und „sauber, intakt" bestätigen.

Häufige Fehler
  • Kamera-Monitor nicht mit prüfen
  • Nur Frontscheibe, nicht auch Seite
  • Risse mit Normalbeschädigung gleichsetzen

Fahrschule Hercht §6.6

Tippen zum Aufklappen — Swipe für nächste Karte
Aufgabenkarte · 6 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K6·F1 Ausfüllen des Schaublattes des EG-Kontrollgeräts bzw. Abmelden am EG-Kontrollgerät am Ende einer Fahrt
Prüfschritte
  1. Fahrertaste 1 längere Zeit gedrückt halten
  2. Im Menü „Unternehmen abmelden" mit „JA" bestätigen
  3. Fahrerkarte entnehmen
  4. Tätigkeitsschalter auf „Ruhezeit" stellen
Soll-Zustand

Karte erfolgreich ausgeworfen, Display zeigt Ruhezeit.

Was dem Prüfer zeigen

Den Ablauf am Gerät demonstrieren und benennen, warum die Karte am Schichtende entnommen wird.

Häufige Fehler
  • Karte ohne Abmeldung ziehen (Datenverlust möglich)
  • Tätigkeit nach Abmeldung nicht auf „Ruhezeit" stellen
  • Die Kurzauswurftaste statt der Menüführung nutzen

Fahrschule Hercht §1.6

K6·F2 Vorratsdruck aufbauen, Fahrbereitschaft feststellen
Prüfschritte
  1. Motor starten — Luftpresser füllt die Druckluftanlage
  2. Beide Zeiger der Doppel-Manometer beobachten, bis der Abschaltdruck erreicht ist
  3. Abschaltdruck ca. 11 bar — hörbar durch deutliches Abblasen/Zischen
  4. Erst jetzt ist die Fahrbereitschaft hergestellt
Soll-Zustand

Beide Kreise zeigen konstant ca. 11 bar, akustisches Abblasen bestätigt Fahrbereitschaft.

Was dem Prüfer zeigen

Manometer zeigen und den Abschaltdruck verbal ankündigen, bevor er erreicht wird.

Häufige Fehler
  • Losfahren, bevor beide Kreise fahrbereit sind
  • Den Abschaltdruck nicht kennen (11 bar)
  • Nur einen der beiden Bremskreise beobachten

Fahrschule Hercht §2.3

K6·F3 Prüfung der Reserveradsicherung
Prüfschritte
  1. Am modernen Prüfungs-LKW meist kein Reserverad vorhanden — Umstand aktiv erklären
  2. Falls vorhanden: Sicherungsseil/-halterung prüfen, Reifendruck am Reserverad kontrollieren
  3. Pannenset (Tirefit) oder Abschleppdienst-Vertrag als Ersatz benennen
Soll-Zustand

Entweder Reserverad gesichert und einsatzbereit — oder Alternative (Pannenset, Service-Vertrag) kann benannt werden.

Was dem Prüfer zeigen

Leeren Reserveradhalter zeigen und erklären, warum moderne LKW häufig keines mehr mitführen.

Häufige Fehler
  • Reserverad erwarten, wo keines ist
  • Sicherung nur oberflächlich prüfen
  • Kein Alternativkonzept bei „nicht vorhanden" benennen

Fahrschule Hercht §3.6

K6·F4 Kontrolllampen benennen oder Kontrollsysteme aktivieren und an zwei Beispielen erläutern
Prüfschritte
  1. Zündung einschalten — alle Kontrollleuchten leuchten kurzzeitig auf
  2. Blinker links und rechts einzeln benennen
  3. Warnblinklicht, Fernlicht, Handbremse
  4. ABS, Motorkontrollleuchte, Temperaturanzeigen
  5. Jede Leuchte nacheinander vom Prüfer zeigen lassen
Soll-Zustand

Prüfling benennt mindestens sechs Kontrollleuchten sicher; nach Motorstart erlöschen die Betriebs-Warnleuchten.

Was dem Prüfer zeigen

Mit dem Finger auf die Kontrollleuchte im Display/Cockpit zeigen und die Bedeutung aussprechen.

Häufige Fehler
  • Symbole mit falscher Bedeutung verknüpfen
  • Nur die gängigen drei Leuchten benennen
  • Nach Motorstart noch leuchtende Warnleuchten ignorieren

Fahrschule Hercht §4.5

K6·F5 Kontrolle des Motorölstandes
Prüfschritte
  1. Fahrzeug auf ebenem Boden, Motor abgestellt, einige Minuten Wartezeit
  2. Menü-Taste am Lenkrad → „Fahrzeugcheck" → „Öle"
  3. Ölstand zwischen MIN und MAX — elektronische Anzeige im Display
  4. Alternativ (bei älteren Fahrzeugen): Ölmessstab ziehen, abwischen, erneut einführen, ablesen
  5. Bei Unterschreitung: Öltyp aus der Betriebsanleitung nachfüllen
Soll-Zustand

Ölstand-Anzeige zwischen MIN und MAX, keine Warnung im Display.

Was dem Prüfer zeigen

Menü-Aufruf am Display demonstrieren; bei Bedarf Ölmessstab zeigen; Nachfüllprozedur kurz erklären.

Häufige Fehler
  • Ölstand bei laufendem Motor prüfen
  • Messstab nicht sauber abwischen
  • Falschen Öltyp benennen

Fahrschule Hercht §5.2

K6·F6 Sichtprüfung der Anhängekupplung
Prüfschritte
  1. Fangmaul auf Risse, Kerben, Deformationen prüfen
  2. Traverse (Kupplungsträger) auf Risse kontrollieren, auf Rostfahnen an Schrauben achten
  3. Sicherungsstift prüfen — muss fest eingerastet sein
  4. Kupplungsbolzen: Neu 38 mm Durchmesser; Verschleißgrenze 36,5 mm (1,5 mm Abrieb zulässig)
  5. Kupplungs-Selbsttest: Auflauf-Funktion verbal erklären
Soll-Zustand

Fangmaul unbeschädigt, Traverse rissfrei, Sicherungsstift eingerastet, Bolzendurchmesser ≥ 36,5 mm.

Was dem Prüfer zeigen

Fangmaul mit Taschenlampe ausleuchten, Sicherungsstift zeigen, Bolzenmaß anhand Messschieber erklären.

Häufige Fehler
  • Sicherungsstift nicht zeigen / nicht einrasten lassen
  • Verschleißmaß 36,5 mm nicht kennen
  • Traverse-Rostfahnen übersehen

Fahrschule Hercht §6.5

Tippen zum Aufklappen — Swipe für nächste Karte
Aufgabenkarte · 7 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K7·F1 Aufgaben vor Fahrtantritt am EG-Kontrollgerät
Prüfschritte
  1. Zündung einschalten, bis Anzeige am digitalen Kontrollgerät aktiv wird
  2. Taste „Fahrer 1" gedrückt halten — Fahrerkarte einlegen (Chip nach oben, Pfeil voran)
  3. Manuellen Nachtrag bestätigen oder überspringen (länder- und anbieterspezifische Menüführung)
  4. Uhrzeit und Kilometerstand im Display auf Plausibilität prüfen
Soll-Zustand

Fahrerkarte erfolgreich eingelesen, Gerät zeigt Fahrername, aktuelle Tätigkeit steht auf „Arbeitszeit" oder „Bereitschaft".

Was dem Prüfer zeigen

Fahrerkarte mit Chip nach oben in den Schlitz „Fahrer 1" einführen; Display nach Einlesen zeigen und Fahrername bestätigen.

Häufige Fehler
  • Fahrerkarte falsch herum einführen (Chip nach unten)
  • Manuellen Nachtrag ohne zu prüfen weg-bestätigen
  • Vor dem Einlegen Zündung nicht einschalten

Fahrschule Hercht §1.1, BKF Ulm Sachgebiet EG-Kontrollgerät Aufgabe 1

K7·F2 Prüfen der Druckwarneinrichtung
Prüfschritte
  1. Motor abstellen bei aufgebautem Betriebsdruck
  2. Durch wiederholtes Bremsen den Druck in den Vorratsbehältern abbauen
  3. Warnanzeige / akustisches Signal muss unterhalb von ca. 6 bar auslösen — Display: „Vorratsdruck zu gering"
  4. Zusätzlich erscheint ein Ausrufezeichen; Anfahren ist in diesem Zustand nicht mehr möglich
Soll-Zustand

Warneinrichtung aktiviert sich rechtzeitig unterhalb 6 bar. Das Fahrzeug lässt sich nicht mehr anfahren.

Was dem Prüfer zeigen

Den Druckabbau am Manometer live vorführen, die Warnschwelle benennen, die Displaymeldung zeigen.

Häufige Fehler
  • Motor laufen lassen (Kompressor baut Druck nach → Warnung löst nie aus)
  • Schwelle nicht benennen
  • Nur den optischen Warner erwähnen, nicht den akustischen

Fahrschule Hercht §2.2

K7·F3 Funktion der Lenkhilfe prüfen
Prüfschritte
  1. Motor abschalten, Zündung aus
  2. Lenkrad mit mäßigem Kraftaufwand nach links / rechts ziehen — Lenkung sollte schwergängig sein
  3. Motor starten
  4. Lenkung wird schlagartig leichtgängig — die Servopumpe arbeitet
Soll-Zustand

Deutlicher Unterschied zwischen „Motor aus" (schwer) und „Motor an" (leicht) — Servolenkung funktioniert.

Was dem Prüfer zeigen

Lenkrad bei stehendem Motor ziehen, dann Motor starten und erneut ziehen — den Unterschied kommentieren.

Häufige Fehler
  • Nur bei laufendem Motor testen (Vergleich fehlt)
  • Lenkung bei stehendem Fahrzeug bewegen, das auf Lenkrollen steht (verfälscht)
  • Unterschied nicht verbal beschreiben

Fahrschule Hercht §3.8

K7·F4 Bremsleuchten, Kennzeichenbeleuchtung, Rückstrahler prüfen
Prüfschritte
  1. Zündung an, Bremslicht durch Helfer betätigen lassen
  2. Schlussleuchten, Bremsleuchten einzeln prüfen (links / rechts / Symmetrie)
  3. Kennzeichenbeleuchtung: Kennzeichen gleichmäßig ausgeleuchtet
  4. Rückstrahler (Reflektoren) auf Vorhandensein und Unbeschädigtheit
  5. Rückfahrleuchte bei eingelegtem Rückwärtsgang testen
Soll-Zustand

Alle Hecksignalgeber funktionieren, Kennzeichen lesbar beleuchtet, Rückstrahler unversehrt.

Was dem Prüfer zeigen

Hinter das Fahrzeug treten, Helfer betätigen zu lassen, jede Funktion einzeln bestätigen.

Häufige Fehler
  • Rückstrahler mit Rückfahrleuchte verwechseln
  • Kennzeichenbeleuchtung übersehen
  • Symmetrie nicht benennen

Fahrschule Hercht §4.2

K7·F5 Sichtprüfung des Antriebs von Nebenaggregaten (z. B. Lichtmaschine, Servo- und Wasserpumpe)
Prüfschritte
  1. Keilriemen gemeint — Fahrerhaus muss dafür theoretisch gekippt werden (Prüfung verlangt das NICHT aktiv)
  2. Ohne Kippen: durch Lüftungsschlitze oder Fronthaube nach Keilriemen sehen
  3. Oberfläche auf Risse und Ausfransungen prüfen
  4. Spannung: an der längsten freien Stelle Riemen 90° verdrehen können, ca. 1 cm Durchdrückweg
  5. Erklären, dass Nebenaggregate = Lichtmaschine, Servopumpe, Wasserpumpe
Soll-Zustand

Keilriemen unbeschädigt, korrekt gespannt, alle Nebenaggregate laufen ohne Nebengeräusche.

Was dem Prüfer zeigen

Frontklappe öffnen, Keilriemen lokalisieren, Durchdrückprobe verbal simulieren; Nebenaggregate benennen.

Häufige Fehler
  • Fahrerhaus tatsächlich kippen (nicht gefordert)
  • Riemen nur optisch prüfen, Spannung nicht erwähnen
  • Nebenaggregate nicht benennen

Fahrschule Hercht §5.4

K7·F6 Bordwände, Verschlüsse, Gepäckklappen, Ladeeinrichtung, Ladungssicherung (Zustandskontrolle)
Prüfschritte
  1. Bordwände: Container an den Twist-Lock-Zapfen („Pilz") gesichert, Stützen/Scharniere verriegelt
  2. Verschlüsse / Gepäckklappen: alle geschlossen und gesichert
  3. Ladeeinrichtung (z.B. Hubbühne): im Prüfungsfall oft nicht vorhanden
  4. Ladungssicherung: je nach Prüfungsfahrzeug — formschlüssig (Stirnwand, Rungen) oder kraftschlüssig (Gurte, Netze, Spannketten)
  5. Bei Planenfahrzeug: Plane ohne Risse, Seile gespannt, Ösen intakt
Soll-Zustand

Gesamter Aufbau verschlossen und gesichert, Ladung (falls vorhanden) korrekt nach § 22 StVO gesichert.

Was dem Prüfer zeigen

Einmal rundum am Aufbau entlanggehen und jede Schließung (Pilz, Haken, Gurt) kurz anfassen.

Häufige Fehler
  • Nur Bordwände prüfen, Verschlüsse vergessen
  • Sicherungsmittel nicht erklären können
  • Plane mit Wasser/Eis übersehen

Fahrschule Hercht §6.4

Tippen zum Aufklappen — Swipe für nächste Karte
Aufgabenkarte · 8 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K8·F1 Bedienung der Schalter am EG-Kontrollgerät
Prüfschritte
  1. Taste „1" (Fahrer 1) — Tätigkeitsart wechseln (Ruhezeit / Bereitschaft / Arbeit)
  2. Taste „2" (Fahrer 2) — gleiche Funktion für Beifahrer
  3. Pfeil links = Zurück / Abbruch; Pfeile hoch/runter = Menü-Navigation
  4. „OK" = Bestätigung / Menü aufrufen
  5. Auswurftaste für Papierrolle bzw. Fahrerkarten-Entnahme
Soll-Zustand

Jede Schalterfunktion kann benannt und ihre Wirkung am Display gezeigt werden.

Was dem Prüfer zeigen

Jeden Schalter einzeln betätigen, Reaktion im Display zeigen und mit Worten erklären.

Häufige Fehler
  • Nur „Fahrer 1" erklären, aber „Fahrer 2" auslassen
  • OK-/Pfeil-Tasten verwechseln
  • Papier-Auswurftaste vergessen zu zeigen

Fahrschule Hercht §1.2

K8·F2 Wirkung des Lufttrockners bzw. Vorrat des Frostschutzmittels prüfen
Prüfschritte
  1. Moderne LKW haben keinen Frostschutzbehälter — stattdessen Lufttrockner
  2. Dem Prüfer diese Besonderheit aktiv erklären
  3. Ablassventil unter den Vorratsbehältern kurz betätigen
  4. Es darf nur Luft — kein Wasser — austreten
Soll-Zustand

Kein Wasseraustritt beim Entwässern → Lufttrockner arbeitet einwandfrei.

Was dem Prüfer zeigen

Den Lufttrockner am Fahrzeug benennen, das Ablassventil zeigen und kurz ablassen, Resultat kommentieren.

Häufige Fehler
  • Nach einem Frostschutzbehälter suchen, der nicht existiert
  • Ablassventil verwechseln oder nicht finden
  • Wasser ablassen und trotzdem „alles OK" sagen

Fahrschule Hercht §2.6

K8·F3 Lenkungsspiel prüfen
Prüfschritte
  1. Motor starten — Servolenkung in Betrieb
  2. Lenkrad hin und her bewegen, bis die Räder folgen
  3. Spiel zwischen Lenkrad-Beginn der Bewegung und Rad-Reaktion messen
  4. Akzeptables Spiel: maximal zwei Finger breit (ca. 30 mm)
Soll-Zustand

Lenkspiel bei laufendem Motor unter 30 mm (zwei Finger) — präzise Lenkung.

Was dem Prüfer zeigen

Zwei Finger seitlich am Lenkrad anhalten, Lenkrad in beide Richtungen bewegen und Grenzwert benennen.

Häufige Fehler
  • Bei stehendem Motor messen (verfälscht)
  • Fingerbreite als „irgendwie drei Finger" angeben
  • Nur eine Richtung testen

Fahrschule Hercht §3.9

K8·F4 Batterie (Anschlüsse, Befestigung) prüfen
Prüfschritte
  1. Batteriekasten (meist seitlich am Rahmen) öffnen
  2. Befestigung der Batterie auf festen Sitz prüfen
  3. Pole auf festen Sitz und Korrosionsfreiheit kontrollieren
  4. Pole sollten mit Polfett geschützt sein
  5. Sicht auf Flüssigkeitsverlust / Beschädigung am Gehäuse
Soll-Zustand

Batterie fest fixiert, Pole korrosionsfrei und gefettet, Gehäuse unbeschädigt.

Was dem Prüfer zeigen

Batteriekasten öffnen, einzeln Befestigung, Pole und Gehäuse zeigen.

Häufige Fehler
  • Nur auf Korrosion prüfen, Befestigung vergessen
  • Polfett nicht erwähnen
  • Batteriekasten nicht finden

Fahrschule Hercht §4.4

K8·F5 Flüssigkeitsvorrat in Scheiben- und Scheinwerferwaschanlage kontrollieren
Prüfschritte
  1. Beifahrertür öffnen — Wasservorratsbehälter häufig hinter der Klappe
  2. Pegel am Behälter visuell prüfen
  3. Scheinwerferwaschanlage entfällt an den meisten Prüfungs-LKW
  4. Bei niedrigem Stand erscheint ein Symbol im Display
Soll-Zustand

Behälter mindestens halb voll, im Winter mit Frostschutzkonzentrat, keine Display-Warnung.

Was dem Prüfer zeigen

Behälter und Pegel zeigen, Einfüllöffnung beschreiben, Display-Warnsymbol erwähnen.

Häufige Fehler
  • Scheinwerferwaschanlage fordern, die nicht vorhanden ist
  • Frostschutzkonzentrat im Winter vergessen
  • Behälter verwechseln (Kühlflüssigkeit / Scheibenwasser)

Fahrschule Hercht §5.5

K8·F6 Plane / Spriegel (Zustand und Befestigung kontrollieren, prüfen ob Plane frei von Wasser, Schnee und Eis)
Prüfschritte
  1. 10 m nach hinten gehen für einen guten Blick auf das Dach
  2. Plane bzw. Container auf Wasseransammlungen prüfen — schweres Wasser belastet den Aufbau
  3. Im Winter: Schnee und Eis auf dem Dach / der Plane vollständig entfernen
  4. Spriegel (Plan-Gestänge) auf Beschädigung und festen Sitz prüfen
Soll-Zustand

Plane / Container frei von Wasser, Eis, Schnee; Spriegel unbeschädigt.

Was dem Prüfer zeigen

Aus der Distanz mit ausgestrecktem Arm das Dach beschreiben und jede Auffälligkeit benennen.

Häufige Fehler
  • Schnee/Eis im Winter übersehen
  • Spriegel nicht kontrollieren
  • Nur direkt am Fahrzeug stehen und Dach nicht überblicken können

Fahrschule Hercht §6.7

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Aufgabenkarte · 9 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K9·F1 Benennen der Symbole auf dem EG-Kontrollgerät
Prüfschritte
  1. Bett-Symbol = Ruhezeit
  2. Quadrat mit Querbalken = Bereitschaftszeit
  3. Zwei gekreuzte Hämmer = Arbeitszeit
  4. Lenkrad-Symbol = Lenkzeit (aktiviert automatisch ab > 5 km/h)
Soll-Zustand

Alle vier Symbole werden sicher benannt und der Zweck erklärt.

Was dem Prüfer zeigen

Symbole auf der Bedienungsanleitung oder im Display zeigen und jeweils die Tätigkeitsart zuordnen.

Häufige Fehler
  • Bereitschaft und Arbeitszeit verwechseln
  • Lenkrad-Symbol als manuelle Auswahl statt automatisch beschreiben
  • Bett-Symbol mit Pausensymbol gleichsetzen (beides existiert)

Fahrschule Hercht §1.4

K9·F2 Sichtprüfung der Betriebs- und Feststellbremse
Prüfschritte
  1. Scheibenbremsen an Rad-Innenseite auf Risse und Abnutzung prüfen
  2. Im Fahrerdisplay Menü „Fahrzeugcheck" → „Bremsbeläge" öffnen
  3. Belagstärke aller Räder ablesen und mit Mindestwert vergleichen
  4. Feststellbremse: Hebel/Taster ziehen, Fahrzeug gegen Wegrollen testen
Soll-Zustand

Bremsscheiben ohne Risse, Belagstärke im grünen Bereich, Feststellbremse hält das Fahrzeug sicher.

Was dem Prüfer zeigen

Bremsscheibe durch die Felgenöffnung zeigen; Display mit Belagstärke aufrufen; Feststellbremse aktivieren.

Häufige Fehler
  • Nur ein Rad kontrollieren
  • Belaganzeige im Display nicht finden
  • Feststellbremse nicht mitprüfen

Fahrschule Hercht §2.5

K9·F3 Ölstand der Servolenkung prüfen
Prüfschritte
  1. Fahrerhaus bei Bedarf kippen oder Servobehälter unter der Kabine ausfindig machen
  2. Ölstand am Behälter visuell prüfen (MIN / MAX)
  3. Moderne Fahrzeuge zeigen Unterschreitung zusätzlich im Fahrerdisplay
  4. Ölfarbe bewerten — nicht schwarz, nicht schaumig
Soll-Zustand

Ölstand zwischen MIN und MAX, keine Display-Warnung, saubere helle Ölfarbe.

Was dem Prüfer zeigen

Behälter zeigen und Pegel deuten; Display-Anzeige erwähnen; bei Bedarf Kabine kippen erklären (ohne Aufforderung zu kippen).

Häufige Fehler
  • Behälter verwechseln (Kupplung / Motoröl)
  • Ölfarbe nicht bewerten
  • Bei niedrigem Stand kein Nachfüll-Öl-Typ benennen

Fahrschule Hercht §3.10

K9·F4 Schluss-, Umrissleuchten hinten, Funktion prüfen
Prüfschritte
  1. Standlicht einschalten
  2. Umrissleuchten (äußere Lampen am Lampenkasten) prüfen
  3. Schlussleuchten (innere Lampen) prüfen
  4. Sauberkeit, Unversehrtheit und symmetrisches Leuchtbild kontrollieren
Soll-Zustand

Umriss- und Schlussleuchten hinten funktionsfähig, sauber, unbeschädigt.

Was dem Prüfer zeigen

Hinter das Fahrzeug treten und auf Umrissleuchte (außen) vs. Schlussleuchte (innen) deuten.

Häufige Fehler
  • Umriss- und Schlussleuchte verwechseln
  • Nur eine Seite prüfen
  • Verschmutzung übersehen

Fahrschule Hercht §4.6

K9·F5 Überprüfung der Scheibenwaschanlage und der Einstellung der Spritzdüsen
Prüfschritte
  1. Scheibenwaschanlage kurz betätigen
  2. Spritzbild beider Düsen beobachten — gleichmäßige Strahl-Verteilung
  3. Scheibenwischer nach dem Spritzen prüfen: beide Bereiche werden gewischt
  4. Bei Fehlspritzung: mit Nadel die Düse neu justieren
Soll-Zustand

Beide Düsen spritzen symmetrisch in die Wischfläche, Scheiben werden komplett gereinigt.

Was dem Prüfer zeigen

Waschanlage betätigen; Spritzbild von außen zeigen; Nadel-Justierung verbal erklären.

Häufige Fehler
  • Spritzbild ignorieren
  • Wischerblätter nicht mit berücksichtigen
  • Nur eine Düse prüfen

Fahrschule Hercht §5.6

K9·F6 Zustand der Scheiben und Spiegel (Sauberkeit, Beschädigung)
Prüfschritte
  1. Frontscheibe auf Sauberkeit und Beschädigungen prüfen: Risse, Steinschläge, Kratzer
  2. Seitenscheiben und Spiegel / Kameras: Sauberkeit, Einstellung, Unversehrtheit
  3. Bei Kamerasystem: Monitor auf klares Bild prüfen
  4. Verschmutzungen sofort entfernen
Soll-Zustand

Alle Sichtfenster und Spiegel/Kameras sauber, unbeschädigt und korrekt eingestellt.

Was dem Prüfer zeigen

Von außen um das Fahrzeug gehen und jede Scheibe/jeden Spiegel/Kamera einzeln zeigen und „sauber, intakt" bestätigen.

Häufige Fehler
  • Kamera-Monitor nicht mit prüfen
  • Nur Frontscheibe, nicht auch Seite
  • Risse mit Normalbeschädigung gleichsetzen

Fahrschule Hercht §6.6

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Aufgabenkarte · 10 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K10·F1 Überprüfung eines Schaublattes bzw. eines Ausdrucks des EG-Kontrollgeräts
Prüfschritte
  1. Ausdruck bzw. Schaublatt vom Prüfer annehmen
  2. a) Gefahrene Kilometer: aus Kilometerstand-Differenz ablesen
  3. b) Fahrtunterbrechungen: alle Bett-Symbole aufaddieren (max. 15 min zählt als Unterbrechung, nicht als Pause)
  4. c) Erste Pause: Lenkzeit bis zur ersten Pause > 15 min aufaddieren
  5. d) Höchstgeschwindigkeit bzw. dokumentierte Geschwindigkeitsüberschreitung ablesen
Soll-Zustand

Alle vier Fragen werden mit konkreten Werten (Zahlen + Einheiten) beantwortet.

Was dem Prüfer zeigen

Mit Finger am Schaublatt/Ausdruck zeigen, von welchem Abschnitt welcher Wert stammt.

Häufige Fehler
  • Unterbrechung und Pause verwechseln (< 15 min = Unterbrechung)
  • Nur eine Teilfrage beantworten
  • Kilometer aus Summe statt aus Differenz rechnen

Fahrschule Hercht §1.5

K10·F2 Prüfen, ob Pedalwege frei sind
Prüfschritte
  1. Fußraum visuell kontrollieren — keine losen Gegenstände
  2. Hinter dem Sitz in den Bereich unter/hinter dem Pedal schauen
  3. Matten müssen fest liegen und dürfen nicht unter das Pedal rutschen
Soll-Zustand

Pedale vollständig frei beweglich, kein Gegenstand gefährdet den Vollbremsweg.

Was dem Prüfer zeigen

Mit der Hand in den Fußraum greifen und zeigen, dass der Bereich leer ist; ggf. lose Dinge entfernen.

Häufige Fehler
  • Nur vom Sitz aus hinunterschauen statt aktiv zu greifen
  • Fußmatte als fest angenommen, obwohl sie verrutscht
  • Bereich hinter dem Sitz vergessen

Fahrschule Hercht §2.4

K10·F3 Sichtprüfung der Federung
Prüfschritte
  1. Druckluftanlage auf Betriebsdruck bringen (Motor laufen lassen bis Abschaltdruck)
  2. Alle Federbälge visuell kontrollieren — müssen gleichmäßig gefüllt sein
  3. Bei beschädigtem Balg steht das Fahrzeug auf der betroffenen Seite schief
  4. Zusätzlich Stoßdämpfer auf Ölverlust prüfen
Soll-Zustand

Fahrzeug steht gerade, alle Federbälge gleichmäßig befüllt, keine Öl-Leckage an Stoßdämpfern.

Was dem Prüfer zeigen

Federbalg an einer Achse zeigen und anfassen; Niveau des Fahrzeugs gegenüber Boden seitlich zeigen.

Häufige Fehler
  • Nur optisch schauen, nicht betasten
  • Luftbälge mit Gummi-Federn verwechseln
  • Stoßdämpfer vergessen

Fahrschule Hercht §3.7

K10·F4 Kontrolllampen benennen oder Kontrollsysteme aktivieren und an zwei Beispielen erläutern
Prüfschritte
  1. Zündung einschalten — alle Kontrollleuchten leuchten kurzzeitig auf
  2. Blinker links und rechts einzeln benennen
  3. Warnblinklicht, Fernlicht, Handbremse
  4. ABS, Motorkontrollleuchte, Temperaturanzeigen
  5. Jede Leuchte nacheinander vom Prüfer zeigen lassen
Soll-Zustand

Prüfling benennt mindestens sechs Kontrollleuchten sicher; nach Motorstart erlöschen die Betriebs-Warnleuchten.

Was dem Prüfer zeigen

Mit dem Finger auf die Kontrollleuchte im Display/Cockpit zeigen und die Bedeutung aussprechen.

Häufige Fehler
  • Symbole mit falscher Bedeutung verknüpfen
  • Nur die gängigen drei Leuchten benennen
  • Nach Motorstart noch leuchtende Warnleuchten ignorieren

Fahrschule Hercht §4.5

K10·F5 Überprüfung der Zustandsanzeige für die Luftfilteranlage
Prüfschritte
  1. Zustandsanzeige der Luftfilteranlage häufig am Ansaugstutzen am Motor montiert (Ring mit Schauglas)
  2. Grüner Bereich = Filter OK; roter Bereich = Filter verschmutzt, Wechsel fällig
  3. Moderne LKW zeigen den Zustand zusätzlich im Fahrerdisplay
  4. Bei Anzeige „rot" den Filter wechseln (nicht reinigen)
Soll-Zustand

Anzeigeschauglas im grünen Bereich, keine Display-Warnung.

Was dem Prüfer zeigen

Schauglas lokalisieren und Farbring erklären; Display-Anzeige erwähnen.

Häufige Fehler
  • Zustandsanzeige verwechseln mit einer anderen Kontrolllampe
  • Luftfilter reinigen statt tauschen
  • Nur das Display beurteilen, Schauglas vergessen

Fahrschule Hercht §5.7

K10·F6 Unterlegkeile (Anzahl, Unterbringung)
Prüfschritte
  1. Anzahl: pro starrer Achse 1 Unterlegkeil erforderlich — LKW Solo meist 1 Stück
  2. Unterbringung: 2-fach gesichert (Halterung + Metallbügel), am Rahmen
  3. Zustand: keine Risse, Profil der Auflagefläche vorhanden
  4. Passende Größe für die montierten Reifen
Soll-Zustand

Korrekte Anzahl Unterlegkeile vorhanden, sicher in ihrer Halterung, formstabil, reifengerecht dimensioniert.

Was dem Prüfer zeigen

Halterung aufsuchen, Keil einmal herausnehmen und sichtprüfen, zurück in doppelte Sicherung stecken.

Häufige Fehler
  • Zu kleiner Keil für die Reifengröße
  • Keil nur in Halterung, ohne zusätzlichen Metallbügel
  • Anzahl falsch angeben (je Achse, nicht je Rad)

Fahrschule Hercht §6.2

Tippen zum Aufklappen — Swipe für nächste Karte
Tipp vom FahrlehrerBewertung: Nicht bestanden, wenn (a) 2 Aufgaben der gezogenen Karte nicht korrekt durchgeführt werden ODER (b) bei 1 Fehler eine zweite Aufgabe aus demselben Sachgebiet einer anderen Karte ebenfalls nicht korrekt. Übe alle 10 Karten — die Sachgebiete wiederholen sich, aber die konkreten Aufgaben variieren.
Abfahrtkontrolle Klasse C
Video ansehen

Abfahrtkontrolle Klasse C

Alle 6 Sachgebiete am LKW — ideal zum Mitmachen.

Quelle: Prüfungsrichtlinie praktische Prüfung, Teil A 1.4.8.3.2 und klassenbezogene Abschnitte — veröffentlicht im Verkehrsblatt. Prüfungen durch TÜV | DEKRA arge tp 21.

Klasse C · Grundfahraufgaben

Grundfahraufgaben

Anlage 7 FeV · PrüfRiLi Teil A 2.3

2 Grundfahraufgaben · 1 Pflicht + 1 Wahl · Anlage 7 Nr. 2.1.4.3 FeV

Anlage 7 FeV sieht für Klasse C genau zwei Grundfahraufgaben vor: eine Pflichtaufgabe (Rampe) + eine Wahlaufgabe aus drei Varianten. Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung ist bei C keine Grundfahraufgabe.

1

Pflicht · Rückwärtsfahren und Versetzen nach rechts an eine Rampe

Den LKW rückwärts unter Versetzen nach rechts an eine Be-/Entladerampe manövrieren — präzise Spiegel-Arbeit, Lenkkorrekturen gezielt absetzen.

2

Wahl · Rückwärts nach rechts (Einmündung/Kreuzung/Einfahrt)

Unter Ausnutzung einer Einmündung, Kreuzung oder Einfahrt rückwärts nach rechts fahren.

3

Wahl · Rückwärts in Parklücke (Längsaufstellung)

Rückwärts in eine Längsparklücke einparken.

4

Wahl · Rückwärts in Parklücke (Quer- oder Schrägaufstellung)

Rückwärts in eine senkrechte oder schräge Parklücke einparken. Der Prüfer wählt eine der drei Wahlaufgaben.

Tipp vom FahrlehrerBewertung: Bordsteinkontakt, mehrmaliges Korrigieren über das zulässige Maß, fehlerhaftes Anfahren an die Rampe → nicht bestanden. Quelle: Anlage 7 Nr. 2.1.4.3 FeV.

Quelle: Prüfungsrichtlinie (PrüfRiLi), Anlage 7 — Detailierte Aufgabenbeschreibungen.

Klasse CE · Prüfzeit

Prüfungsdauer & Ablauf

mindestens 85 Minuten
01

Sicherheitskontrolle am Anhänger

Stichprobe aus Ladungssicherung, Aufbau, Plane, Frachttüren, Ladeeinrichtung und Unterlegkeilen. Eine Abfahrtkontrolle ist bei CE kein eigener Prüfungsteil.

2 Prüfpunkte
02

Verbinden und Trennen

Korrektes Verbinden und Trennen des Anhängers oder Sattelaufliegers.

eigener Prüfungsteil
03

Grundfahraufgaben

Zwei obligatorische Aufgaben gemäß Anlage 7 FeV — abhängig von der Art der Fahrzeugkombination.

2 Aufgaben
04

Fahrt im Verkehr

Fahrt im Gespann auf Stadt, Landstraße und Autobahn/Kraftfahrstraße.

mind. 50 Min

Voraussetzung: Klasse C. Mindestprüfungsdauer laut Anlage 7 FeV: 85 Minuten, davon mindestens 50 Minuten reine Fahrzeit. Sicherheitskontrolle, Verbinden und Trennen, Grundfahraufgaben sowie Vor- und Nachbereitung liegen außerhalb dieser reinen Fahrzeit.

Klasse CE · Sicherheitskontrolle am Anhänger

Sicherheitskontrolle am Anhänger

PrüfRiLi Teil A 1.4.8.3.2

2 Prüfpunkte am Anhänger · getrennt vom Verbinden und Trennen

Bei CE werden 2 stichprobenartige Sicherheits-Prüfpunkte am Anhänger ausgewählt. Eine Abfahrtkontrolle am Zugfahrzeug ist bei CE nach Anlage 7 FeV kein eigener Prüfungsteil. Das Verbinden und Trennen wird separat geprüft und bewertet.

1

Sicherung der Ladung

Kontrollieren und erläutern, ob die Ladung gegen Verrutschen, Rollen, Umfallen und Herabfallen gesichert ist.

2

Aufbau

Aufbau und Verschlüsse auf ordnungsgemäßen Zustand und sichere Schließung kontrollieren.

3

Plane

Sicheren Zustand und Befestigung der Plane kontrollieren, soweit vorhanden.

4

Frachttüren

Frachttüren und ihre Verschlüsse auf sicheren Zustand kontrollieren, soweit vorhanden.

5

Ladeeinrichtung

Vorhandene Ladeeinrichtungen auf gesicherten Zustand kontrollieren.

6

Unterlegkeile

Vorhandensein und sichere Unterbringung der Unterlegkeile kontrollieren.

Tipp vom FahrlehrerNicht vermischen: Die Sicherheitskontrolle am Anhänger und das Verbinden/Trennen sind unterschiedliche Inhalte. Fehler bei den 2 Punkten der Anhänger-Sicherheitskontrolle führen allein nicht zum Nichtbestehen. Quellen: Anlage 7 FeV Nr. 2.1.2 und 2.1.3 sowie PrüfRiLi.
Abfahrtkontrolle Klasse C
Video ansehen

Abfahrtkontrolle Klasse C

Basis auch für CE — die Anhänger-/Aufliegerpunkte kommen dazu.

Quelle: Prüfungsrichtlinie praktische Prüfung, Teil A 1.4.8.3.2 und klassenbezogene Abschnitte — veröffentlicht im Verkehrsblatt. Prüfungen durch TÜV | DEKRA arge tp 21.

Klasse CE · Grundfahraufgaben

Grundfahraufgaben

Anlage 7 FeV · PrüfRiLi Teil A 2.3

2 Pflichtaufgaben · je nach Gespannart · Anlage 7 Nr. 2.1.4.5 FeV

Anlage 7 FeV unterscheidet bei CE zwischen Gliederzug (Zugmaschine + Anhänger mit Deichsel) und Sattelzug (Sattelzugmaschine + Auflieger). Das geprüfte Gespannbild entspricht dem Ausbildungs-/Prüffahrzeug. Ab-/Ankuppeln ist Teil der fahrtechnischen Vorbereitung, nicht der Grundfahraufgaben.

1

Gliederzug · Pflicht 1: Umkehren durch Rückwärtsfahren nach links

Mit dem Gliederzug durch Vor- und Zurücksetzen wenden — Rückwärtsphase nach links.

2

Gliederzug · Pflicht 2: Rückwärtsfahren geradeaus an eine Rampe

Gespann geradeaus rückwärts an eine Be-/Entladerampe setzen — präzise Spiegel-Arbeit, Anhänger mittig halten.

3

Sattelzug · Pflicht 1: Rückwärtsfahren um eine Ecke nach links

Sattelzug rückwärts um eine linksgerichtete Ecke manövrieren — Gegenlenken und Knickwinkel kontrollieren.

4

Sattelzug · Pflicht 2: Rückwärtsfahren und Versetzen nach rechts an eine Rampe

Sattelzug unter Versetzen nach rechts an eine Rampe bringen.

Tipp vom FahrlehrerBewertung: Knickwinkel-Kontrolle, Spiegelarbeit, präzise Annäherung an die Rampe — Abbruch oder Kontakt = nicht bestanden. Gegenlenken und Knickwinkel sind beim Sattelzug anders zu dosieren als beim Gliederzug. Quelle: Anlage 7 Nr. 2.1.4.5 FeV.

Quelle: Prüfungsrichtlinie (PrüfRiLi), Anlage 7 — Detailierte Aufgabenbeschreibungen.

Klasse C1 · Prüfzeit

Prüfungsdauer & Ablauf

mindestens 85 Minuten
01

Abfahrtkontrolle

Kartensystem laut PrüfRiLi — wie bei Klasse C mit 10 Karten, 6 Aufgaben und 6 Sachgebieten.

eigener Prüfungsteil
02

Grundfahraufgaben

Eine obligatorische Aufgabe an der Rampe und eine Aufgabe aus drei Rückwärtsvarianten.

2 Aufgaben
03

Fahrt im Verkehr

Stadt, Landstraße, Autobahn. Fahrzeug 3,5–7,5 t zGM.

mind. 50 Min
04

Abschluss

Fahrzeug sicher abstellen, anschließend Bekanntgabe und Besprechung des Ergebnisses.

Teil der Prüfung

C1 gilt für LKW 3,5–7,5 t zGM. Anlage 7 FeV ordnet C1 bei Gesamtdauer und Abfahrtkontrolle derselben Gruppe wie C zu (85 Min, Kartensystem).

Klasse C1 · Abfahrtkontrolle

Abfahrtkontrolle

PrüfRiLi Teil A 1.4.8.3.2

Kartensystem wie Klasse C · 6 Sachgebiete · 1 von 10 Karten

Für C1 gilt laut Anlage 7 FeV das gleiche Kartensystem wie für Klasse C. Du ziehst eine von 10 Aufgabenkarten und führst 6 Kontrollen aus 6 Sachgebieten am Fahrzeug vor.

Aufgabenkarte · 1 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K1·F1 Aufgaben vor Fahrtantritt am EG-Kontrollgerät
Prüfschritte
  1. Zündung einschalten, bis Anzeige am digitalen Kontrollgerät aktiv wird
  2. Taste „Fahrer 1" gedrückt halten — Fahrerkarte einlegen (Chip nach oben, Pfeil voran)
  3. Manuellen Nachtrag bestätigen oder überspringen (länder- und anbieterspezifische Menüführung)
  4. Uhrzeit und Kilometerstand im Display auf Plausibilität prüfen
Soll-Zustand

Fahrerkarte erfolgreich eingelesen, Gerät zeigt Fahrername, aktuelle Tätigkeit steht auf „Arbeitszeit" oder „Bereitschaft".

Was dem Prüfer zeigen

Fahrerkarte mit Chip nach oben in den Schlitz „Fahrer 1" einführen; Display nach Einlesen zeigen und Fahrername bestätigen.

Häufige Fehler
  • Fahrerkarte falsch herum einführen (Chip nach unten)
  • Manuellen Nachtrag ohne zu prüfen weg-bestätigen
  • Vor dem Einlegen Zündung nicht einschalten

Fahrschule Hercht §1.1, BKF Ulm Sachgebiet EG-Kontrollgerät Aufgabe 1

K1·F2 Kontrolle des Standes der Bremsflüssigkeit
Prüfschritte
  1. Unser C1 hat eine hydraulische Bremsanlage (wie ein PKW) — mit Bremsflüssigkeit
  2. Motorhaube öffnen und Bremsflüssigkeitsbehälter am Hauptbremszylinder finden
  3. Füllstand muss zwischen MIN und MAX stehen
  4. Farbe prüfen: hell/klar ist i.O., dunkel oder trüb → Werkstatt
  5. Behälter-Deckel geschlossen lassen (Bremsflüssigkeit zieht Feuchtigkeit)
Soll-Zustand

Füllstand zwischen MIN und MAX, Bremsflüssigkeit hell/klar, Behälter trocken, Deckel dicht.

Was dem Prüfer zeigen

Motorhaube öffnen, den Behälter benennen, Füllstand zeigen und die DOT-Norm am Deckel (z.B. DOT 4) aktiv ansprechen.

Häufige Fehler
  • Behälter mit Kühlflüssigkeit oder Servoöl verwechseln
  • Den Deckel unnötig öffnen
  • DOT-Norm nicht benennen
  • Das hydraulische System mit Druckluft verwechseln

Peters Fahrschule — C1 hydraulisch

K1·F3 Prüfen der Reifengröße anhand der Zulassungsbescheinigung Teil I
Prüfschritte
  1. Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) aufschlagen, Reifengröße und Last-/Geschwindigkeitsindex lesen
  2. Am Reifen die eingeprägte Kennzeichnung ablesen (z.B. 315/70 R 22,5 156/150 L)
  3. Werte abgleichen: Reifen darf nicht niedriger eingestuft sein als Fahrzeugschein fordert
  4. Vorderachse: Geschwindigkeitsindex des Reifens ≥ Fahrzeugschein-Wert
  5. Hinterachse: zusätzlich Tragfähigkeitsindex ≥ Fahrzeugschein-Wert
Soll-Zustand

Reifengröße, Last- und Geschwindigkeitsindex entsprechen mindestens den Vorgaben im Fahrzeugschein.

Was dem Prüfer zeigen

Mit dem Finger die Angabe im Fahrzeugschein zeigen, dann mit Taschenlampe die gleichen Werte am Reifen zeigen.

Häufige Fehler
  • Nur den Reifen ablesen, Fahrzeugschein ignorieren
  • Tragfähigkeitsindex und Geschwindigkeitsindex verwechseln
  • Achsspezifische Unterschiede (Vorder-/Hinterachse) nicht erwähnen

Fahrschule Hercht §3.1

K1·F4 Bremsleuchten, Kennzeichenbeleuchtung, Rückstrahler prüfen
Prüfschritte
  1. Zündung an, Bremslicht durch Helfer betätigen lassen
  2. Schlussleuchten, Bremsleuchten einzeln prüfen (links / rechts / Symmetrie)
  3. Kennzeichenbeleuchtung: Kennzeichen gleichmäßig ausgeleuchtet
  4. Rückstrahler (Reflektoren) auf Vorhandensein und Unbeschädigtheit
  5. Rückfahrleuchte bei eingelegtem Rückwärtsgang testen
Soll-Zustand

Alle Hecksignalgeber funktionieren, Kennzeichen lesbar beleuchtet, Rückstrahler unversehrt.

Was dem Prüfer zeigen

Hinter das Fahrzeug treten, Helfer betätigen zu lassen, jede Funktion einzeln bestätigen.

Häufige Fehler
  • Rückstrahler mit Rückfahrleuchte verwechseln
  • Kennzeichenbeleuchtung übersehen
  • Symmetrie nicht benennen

Fahrschule Hercht §4.2

K1·F5 Sichtprüfung von Kühler und Kühlleitungen, Kontrolle des Kühlflüssigkeitsstandes
Prüfschritte
  1. Motor abstellen und abkühlen lassen (nie bei heißem Motor öffnen!)
  2. Ausgleichsbehälter für Kühlflüssigkeit finden (häufig hinter der Kabine)
  3. Pegel zwischen MIN und MAX bzw. knapp unter dem Einfüllstutzen
  4. Kühler und Kühlleitungen auf Leckagen prüfen
  5. Unter dem LKW schauen, ob sich eine Wasserlache bildet
  6. Bei zu wenig Kühlflüssigkeit warnt das Cockpit-Display
Soll-Zustand

Pegel im Sollbereich, keine sichtbaren Tropfspuren oder Lachen, keine Display-Warnung.

Was dem Prüfer zeigen

Behälter zeigen und auf Markierungen deuten; unter das Fahrzeug schauen; Display-Anzeige erwähnen.

Häufige Fehler
  • Behälter bei heißem Motor öffnen (Verbrühungsgefahr)
  • Kühlflüssigkeit mit Bremsflüssigkeit verwechseln (LKW hat keine)
  • Unterboden nicht auf Lecks prüfen

Fahrschule Hercht §5.1

K1·F6 Warnleuchte (Funktion), Warndreieck, Warnweste (Vorhandensein)
Prüfschritte
  1. Warnleuchte: Akkustand testen (Ein-/Aus-Test), Wellenlinie-Prüfzeichen kontrollieren, standfest aufstellbar
  2. Warndreieck: mit Prüfzeichen (Wellenlinie), vollständig, Stellbügel intakt
  3. Warnweste: nach DIN EN ISO 20471, griffbereit in der Fahrerkabine
  4. Unterbringung erläutern — alles in der Kabine griffnah
Soll-Zustand

Warnleuchte funktionsfähig mit Prüfzeichen, Warndreieck komplett, Warnweste in DIN-Konformität in der Kabine.

Was dem Prüfer zeigen

Fach öffnen, Gegenstände einzeln herausnehmen und benennen; Test der Warnleuchte live durchführen.

Häufige Fehler
  • Warnleuchte ohne Funktionstest „vorhanden" melden
  • Warnweste nicht in der Kabine (im Aufbau)
  • Prüfzeichen am Warndreieck übersehen

Fahrschule Hercht §6.1

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Aufgabenkarte · 2 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K2·F1 Bedienung der Schalter am EG-Kontrollgerät
Prüfschritte
  1. Taste „1" (Fahrer 1) — Tätigkeitsart wechseln (Ruhezeit / Bereitschaft / Arbeit)
  2. Taste „2" (Fahrer 2) — gleiche Funktion für Beifahrer
  3. Pfeil links = Zurück / Abbruch; Pfeile hoch/runter = Menü-Navigation
  4. „OK" = Bestätigung / Menü aufrufen
  5. Auswurftaste für Papierrolle bzw. Fahrerkarten-Entnahme
Soll-Zustand

Jede Schalterfunktion kann benannt und ihre Wirkung am Display gezeigt werden.

Was dem Prüfer zeigen

Jeden Schalter einzeln betätigen, Reaktion im Display zeigen und mit Worten erklären.

Häufige Fehler
  • Nur „Fahrer 1" erklären, aber „Fahrer 2" auslassen
  • OK-/Pfeil-Tasten verwechseln
  • Papier-Auswurftaste vergessen zu zeigen

Fahrschule Hercht §1.2

K2·F2 Prüfen der Druckwarneinrichtung
Prüfschritte
  1. Unser C1 hat keine Druckluft — deshalb auch keine klassische Niederdruck-Warnung wie beim LKW
  2. Stattdessen: Zündung einschalten (Motor aus) — im Kombi-Instrument leuchten die Brems-Kontrollleuchten als Selbsttest auf (rotes Ausrufezeichen im Dreieck, ABS, Feststellbremse)
  3. Motor starten — alle Brems-Warnleuchten müssen erlöschen
  4. Bremspedal kurz durchtreten: fester Druckpunkt, kein weicher oder nachgebender Pedalweg
Soll-Zustand

Alle Brems-Warnleuchten absolvieren den Selbsttest und gehen nach Motorstart aus; Pedalweg fest.

Was dem Prüfer zeigen

Auf das Kombi-Instrument deuten, Brems-, ABS- und Feststellbremsleuchte einzeln benennen und erklären, warum Druckluft-Warnung hier nicht zutrifft.

Häufige Fehler
  • Nach einem Manometer / Druckluft-Warner suchen
  • Den hydraulischen Charakter der Bremse nicht aktiv ansprechen
  • Die Feststellbrems-Warnung vergessen
  • Den Selbsttest mit abgestelltem Motor nicht abwarten

Peters Fahrschule — C1 hydraulisch

K2·F3 Prüfen der Tragfähigkeit und der Höchstgeschwindigkeit der Reifen anhand der Zulassungsbescheinigung Teil I
Prüfschritte
  1. Zulassungsbescheinigung Teil I, Felder O.1 / O.2 (zulässige Achslasten) heranziehen
  2. Reifen: Tragfähigkeitsindex pro Reifen ablesen (Beispiel: „156" = 4000 kg je Reifen)
  3. Achslast / Anzahl Reifen pro Achse ≤ Tragfähigkeit je Reifen
  4. Geschwindigkeitsindex am Reifen (Buchstabe) mindestens so hoch wie Zulassungshöchstgeschwindigkeit
Soll-Zustand

Tragfähigkeitsreserve pro Reifen vorhanden; Geschwindigkeitsindex deckt bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit.

Was dem Prüfer zeigen

Die Last-/Geschwindigkeitskennzeichnung am Reifen mit Taschenlampe, die vgl. Werte im Fahrzeugschein zeigen.

Häufige Fehler
  • Nur Tragfähigkeit, nicht Geschwindigkeit prüfen
  • Wert pro Achse statt pro Reifen rechnen
  • Abgefahrene oder nachträglich ersetzte Reifen nicht gegen Fahrzeugschein abgleichen

Fahrschule Hercht §3.2

K2·F4 Hupe, Lichthupe, Warnblinklicht, Seitenmarkierungsleuchten, Funktion prüfen
Prüfschritte
  1. Hupe kurz betätigen — akustisch wahrnehmbar
  2. Lichthupe betätigen und kontrollieren (durch Helfer vor dem Fahrzeug)
  3. Warnblinklicht einschalten — alle vier Blinker + Kontrollleuchte prüfen
  4. Seitenmarkierungsleuchten (bei längeren Fahrzeugen) einzeln prüfen
  5. Alle Leuchten auf Sauberkeit und Beschädigung kontrollieren
Soll-Zustand

Alle akustischen und optischen Warneinrichtungen funktionsfähig.

Was dem Prüfer zeigen

Hupe drücken, Lichthupe demonstrieren, Warnblinker aktivieren und jede Ecke des Fahrzeugs abschreiten.

Häufige Fehler
  • Nur eine Warneinrichtung prüfen
  • Seitenmarkierungsleuchten übersehen
  • Lichthupe nicht mitprüfen

Fahrschule Hercht §4.3

K2·F5 Sichtprüfung von Kühler und Kühlleitungen, Kontrolle des Kühlflüssigkeitsstandes
Prüfschritte
  1. Motor abstellen und abkühlen lassen (nie bei heißem Motor öffnen!)
  2. Ausgleichsbehälter für Kühlflüssigkeit finden (häufig hinter der Kabine)
  3. Pegel zwischen MIN und MAX bzw. knapp unter dem Einfüllstutzen
  4. Kühler und Kühlleitungen auf Leckagen prüfen
  5. Unter dem LKW schauen, ob sich eine Wasserlache bildet
  6. Bei zu wenig Kühlflüssigkeit warnt das Cockpit-Display
Soll-Zustand

Pegel im Sollbereich, keine sichtbaren Tropfspuren oder Lachen, keine Display-Warnung.

Was dem Prüfer zeigen

Behälter zeigen und auf Markierungen deuten; unter das Fahrzeug schauen; Display-Anzeige erwähnen.

Häufige Fehler
  • Behälter bei heißem Motor öffnen (Verbrühungsgefahr)
  • Kühlflüssigkeit mit Bremsflüssigkeit verwechseln (LKW hat keine)
  • Unterboden nicht auf Lecks prüfen

Fahrschule Hercht §5.1

K2·F6 Unterlegkeile (Anzahl, Unterbringung)
Prüfschritte
  1. Anzahl: pro starrer Achse 1 Unterlegkeil erforderlich — LKW Solo meist 1 Stück
  2. Unterbringung: 2-fach gesichert (Halterung + Metallbügel), am Rahmen
  3. Zustand: keine Risse, Profil der Auflagefläche vorhanden
  4. Passende Größe für die montierten Reifen
Soll-Zustand

Korrekte Anzahl Unterlegkeile vorhanden, sicher in ihrer Halterung, formstabil, reifengerecht dimensioniert.

Was dem Prüfer zeigen

Halterung aufsuchen, Keil einmal herausnehmen und sichtprüfen, zurück in doppelte Sicherung stecken.

Häufige Fehler
  • Zu kleiner Keil für die Reifengröße
  • Keil nur in Halterung, ohne zusätzlichen Metallbügel
  • Anzahl falsch angeben (je Achse, nicht je Rad)

Fahrschule Hercht §6.2

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Aufgabenkarte · 3 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K3·F1 Bedeutung der Kontrolllampen des EG-Kontrollgeräts; Ausfall des Geräts
Prüfschritte
  1. Beim Einschalten die Kontrollleuchte am EG-Kontrollgerät beobachten
  2. Warnsymbol „TCO" bzw. „!" benennen — bedeutet Störung oder Ausfall
  3. Bei Ausfall: Fahrt trotzdem antreten, nach Dienstschluss schriftlich mit Zeit und Grund dokumentieren
  4. Werkstatt innerhalb 7 Tagen kontaktieren; Reparatur spätestens bei Rückkehr am Betriebssitz
Soll-Zustand

Keine Dauerwarnung am Gerät. Bei Ausfall kennt der Fahrer die Dokumentations- und Meldepflicht.

Was dem Prüfer zeigen

Display-Anzeige beschreiben, welche Symbole/Leuchten eine Störung signalisieren. Erläutern: manuelle Aufzeichnung + Meldepflicht.

Häufige Fehler
  • Meldepflicht nicht kennen („fahre einfach weiter")
  • Manuellen Nachweis bei Ausfall nicht erwähnen
  • TCO-Warnung mit anderem Symbol verwechseln

Fahrschule Hercht §1.3

K3·F2 Sichtprüfung der Betriebs- und Feststellbremse
Prüfschritte
  1. Scheibenbremsen an Rad-Innenseite auf Risse und Abnutzung prüfen
  2. Im Fahrerdisplay Menü „Fahrzeugcheck" → „Bremsbeläge" öffnen
  3. Belagstärke aller Räder ablesen und mit Mindestwert vergleichen
  4. Feststellbremse: Hebel/Taster ziehen, Fahrzeug gegen Wegrollen testen
Soll-Zustand

Bremsscheiben ohne Risse, Belagstärke im grünen Bereich, Feststellbremse hält das Fahrzeug sicher.

Was dem Prüfer zeigen

Bremsscheibe durch die Felgenöffnung zeigen; Display mit Belagstärke aufrufen; Feststellbremse aktivieren.

Häufige Fehler
  • Nur ein Rad kontrollieren
  • Belaganzeige im Display nicht finden
  • Feststellbremse nicht mitprüfen

Fahrschule Hercht §2.5

K3·F3 Sichtprüfung des Sitzes der Radmuttern
Prüfschritte
  1. Jede Radmutter einzeln visuell kontrollieren
  2. Rotbraune Rostfahne unter der Mutter = Zeichen einer losen Mutter (Luftspalt)
  3. Radmuttern auf Vollzähligkeit prüfen — keine darf fehlen
  4. Anzugsdrehmoment nach Herstellerangabe (Bedienungsanleitung)
Soll-Zustand

Alle Muttern vorhanden, fest angezogen, keine Rostfahne, keine Korrosionsspuren.

Was dem Prüfer zeigen

Mit dem Finger an jeder Mutter vorbeifahren und dabei verbal bestätigen „fest, keine Rostfahne".

Häufige Fehler
  • Muttern nur zählen, nicht auf Rostfahne prüfen
  • Sollwerte des Drehmoments nicht kennen
  • Nur die gut sichtbaren Muttern kontrollieren

Fahrschule Hercht §3.4

K3·F4 Standlicht, Abblendlicht, Fernlicht, Umrissleuchten vorne, Funktion prüfen
Prüfschritte
  1. Fahrlehrer / Prüfer ins Fahrerhaus bitten (oder Fernbedienung nutzen)
  2. Standlicht einschalten — rundum prüfen
  3. Abblendlicht einschalten — Reinheit, Symmetrie, beide Lampen
  4. Fernlicht — beide Scheinwerfer aktiv, Kontrollleuchte im Cockpit
  5. Umrissleuchten vorne (Begrenzungsleuchten) einzeln prüfen
Soll-Zustand

Alle Frontleuchten funktionsfähig, sauber, keine Beschädigung, Symmetrie links/rechts.

Was dem Prüfer zeigen

Vor das Fahrzeug treten, nacheinander Funktionen ein-/ausschalten lassen und „links/rechts in Ordnung" bestätigen.

Häufige Fehler
  • Nur eine Seite prüfen
  • Fernlichtkontrolle im Cockpit vergessen
  • Verschmutzung nicht benennen

Fahrschule Hercht §4.1

K3·F5 Kontrolle des Motorölstandes
Prüfschritte
  1. Fahrzeug auf ebenem Boden, Motor abgestellt, einige Minuten Wartezeit
  2. Menü-Taste am Lenkrad → „Fahrzeugcheck" → „Öle"
  3. Ölstand zwischen MIN und MAX — elektronische Anzeige im Display
  4. Alternativ (bei älteren Fahrzeugen): Ölmessstab ziehen, abwischen, erneut einführen, ablesen
  5. Bei Unterschreitung: Öltyp aus der Betriebsanleitung nachfüllen
Soll-Zustand

Ölstand-Anzeige zwischen MIN und MAX, keine Warnung im Display.

Was dem Prüfer zeigen

Menü-Aufruf am Display demonstrieren; bei Bedarf Ölmessstab zeigen; Nachfüllprozedur kurz erklären.

Häufige Fehler
  • Ölstand bei laufendem Motor prüfen
  • Messstab nicht sauber abwischen
  • Falschen Öltyp benennen

Fahrschule Hercht §5.2

K3·F6 Verbandkasten
Prüfschritte
  1. Verbandkasten nach DIN 13164 aufsuchen (Kabine oder Stauraum)
  2. Haltbarkeitsdatum am Inhalt prüfen — insbesondere sterile Artikel
  3. Vollständigkeit anhand der Inhaltsliste
  4. DIN-Nummer auf dem Kasten-Label kontrollieren
  5. Fehlende / abgelaufene Artikel sofort ersetzen
Soll-Zustand

Kasten mit gültigem DIN 13164, Haltbarkeit nicht überschritten, vollständig.

Was dem Prüfer zeigen

Kasten öffnen, Haltbarkeitsdatum am Label zeigen, einige Artikel anheben um „vollständig" zu demonstrieren.

Häufige Fehler
  • Haltbarkeitsdatum nicht kontrollieren
  • DIN-Nummer nicht benennen
  • Kasten schwer erreichbar verstaut

Fahrschule Hercht §6.3

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Aufgabenkarte · 4 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K4·F1 Benennen der Symbole auf dem EG-Kontrollgerät
Prüfschritte
  1. Bett-Symbol = Ruhezeit
  2. Quadrat mit Querbalken = Bereitschaftszeit
  3. Zwei gekreuzte Hämmer = Arbeitszeit
  4. Lenkrad-Symbol = Lenkzeit (aktiviert automatisch ab > 5 km/h)
Soll-Zustand

Alle vier Symbole werden sicher benannt und der Zweck erklärt.

Was dem Prüfer zeigen

Symbole auf der Bedienungsanleitung oder im Display zeigen und jeweils die Tätigkeitsart zuordnen.

Häufige Fehler
  • Bereitschaft und Arbeitszeit verwechseln
  • Lenkrad-Symbol als manuelle Auswahl statt automatisch beschreiben
  • Bett-Symbol mit Pausensymbol gleichsetzen (beides existiert)

Fahrschule Hercht §1.4

K4·F2 Prüfen, ob Pedalwege frei sind
Prüfschritte
  1. Fußraum visuell kontrollieren — keine losen Gegenstände
  2. Hinter dem Sitz in den Bereich unter/hinter dem Pedal schauen
  3. Matten müssen fest liegen und dürfen nicht unter das Pedal rutschen
Soll-Zustand

Pedale vollständig frei beweglich, kein Gegenstand gefährdet den Vollbremsweg.

Was dem Prüfer zeigen

Mit der Hand in den Fußraum greifen und zeigen, dass der Bereich leer ist; ggf. lose Dinge entfernen.

Häufige Fehler
  • Nur vom Sitz aus hinunterschauen statt aktiv zu greifen
  • Fußmatte als fest angenommen, obwohl sie verrutscht
  • Bereich hinter dem Sitz vergessen

Fahrschule Hercht §2.4

K4·F3 Prüfen des Reifenzustandes (Profil, Beschädigung, Fremdkörper) und des Reifendruckes
Prüfschritte
  1. Profiltiefe mit Profiltiefenmesser oder anhand der TWI-Indikatoren prüfen — Mindestprofil 1,6 mm (LKW-Empfehlung 3 mm)
  2. Flanken auf Risse, Porosität, Beulen, ungleichmäßige Abnutzung untersuchen
  3. Zwischen Zwillingsreifen nach Fremdkörpern (Steine, Äste, Nägel) tasten
  4. Reifendruck anhand des Aufklebers oder der Betriebsanleitung prüfen, ggf. Füllgerät einsetzen
  5. Auswölbungen der Flanke = zu wenig Luft
Soll-Zustand

Profiltiefe ≥ 1,6 mm, keine sichtbaren Schäden, Druck im Sollbereich, Zwillinge frei von Fremdkörpern.

Was dem Prüfer zeigen

Profiltiefenmesser ansetzen und Messwert verbal ausrufen; Flanken Stück für Stück zeigen; in Zwillingsreifen hineinfassen.

Häufige Fehler
  • Nur einen Reifen statt alle prüfen
  • Zwillingsreifen nicht einzeln begutachten
  • Sollwert des Reifendrucks nicht benennen können
  • Beschädigungen an der Innenflanke übersehen

Fahrschule Hercht §3.3

K4·F4 Hupe, Lichthupe, Warnblinklicht, Seitenmarkierungsleuchten, Funktion prüfen
Prüfschritte
  1. Hupe kurz betätigen — akustisch wahrnehmbar
  2. Lichthupe betätigen und kontrollieren (durch Helfer vor dem Fahrzeug)
  3. Warnblinklicht einschalten — alle vier Blinker + Kontrollleuchte prüfen
  4. Seitenmarkierungsleuchten (bei längeren Fahrzeugen) einzeln prüfen
  5. Alle Leuchten auf Sauberkeit und Beschädigung kontrollieren
Soll-Zustand

Alle akustischen und optischen Warneinrichtungen funktionsfähig.

Was dem Prüfer zeigen

Hupe drücken, Lichthupe demonstrieren, Warnblinker aktivieren und jede Ecke des Fahrzeugs abschreiten.

Häufige Fehler
  • Nur eine Warneinrichtung prüfen
  • Seitenmarkierungsleuchten übersehen
  • Lichthupe nicht mitprüfen

Fahrschule Hercht §4.3

K4·F5 Dichtheit der Kraftstoffanlage, Kraftstoffleitung, Kraftstoffvorrat prüfen
Prüfschritte
  1. Tankanzeige im Cockpit ablesen oder Tankstab seitlich einführen
  2. Kraftstofffüllstand verbal benennen
  3. Tankverschluss auf festen Sitz und Dichtheit prüfen
  4. Kraftstoffleitungen bis zum Motor visuell auf Leckage untersuchen
  5. AdBlue-Vorrat (bei SCR-Fahrzeugen) zusätzlich prüfen
Soll-Zustand

Kraftstoff ausreichend, Tankverschluss dicht, keine Leckage an Leitungen oder Kupplungen.

Was dem Prüfer zeigen

Tankanzeige zeigen; Tankdeckel anfassen; mit Taschenlampe Leitungen verfolgen.

Häufige Fehler
  • Nur Tankanzeige prüfen, Leitungen ignorieren
  • AdBlue vergessen
  • Tankdeckel nicht auf festen Sitz prüfen

Fahrschule Hercht §5.3

K4·F6 Warnleuchte (Funktion), Warndreieck, Warnweste (Vorhandensein)
Prüfschritte
  1. Warnleuchte: Akkustand testen (Ein-/Aus-Test), Wellenlinie-Prüfzeichen kontrollieren, standfest aufstellbar
  2. Warndreieck: mit Prüfzeichen (Wellenlinie), vollständig, Stellbügel intakt
  3. Warnweste: nach DIN EN ISO 20471, griffbereit in der Fahrerkabine
  4. Unterbringung erläutern — alles in der Kabine griffnah
Soll-Zustand

Warnleuchte funktionsfähig mit Prüfzeichen, Warndreieck komplett, Warnweste in DIN-Konformität in der Kabine.

Was dem Prüfer zeigen

Fach öffnen, Gegenstände einzeln herausnehmen und benennen; Test der Warnleuchte live durchführen.

Häufige Fehler
  • Warnleuchte ohne Funktionstest „vorhanden" melden
  • Warnweste nicht in der Kabine (im Aufbau)
  • Prüfzeichen am Warndreieck übersehen

Fahrschule Hercht §6.1

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Aufgabenkarte · 5 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K5·F1 Überprüfung eines Schaublattes bzw. eines Ausdrucks des EG-Kontrollgeräts
Prüfschritte
  1. Ausdruck bzw. Schaublatt vom Prüfer annehmen
  2. a) Gefahrene Kilometer: aus Kilometerstand-Differenz ablesen
  3. b) Fahrtunterbrechungen: alle Bett-Symbole aufaddieren (max. 15 min zählt als Unterbrechung, nicht als Pause)
  4. c) Erste Pause: Lenkzeit bis zur ersten Pause > 15 min aufaddieren
  5. d) Höchstgeschwindigkeit bzw. dokumentierte Geschwindigkeitsüberschreitung ablesen
Soll-Zustand

Alle vier Fragen werden mit konkreten Werten (Zahlen + Einheiten) beantwortet.

Was dem Prüfer zeigen

Mit Finger am Schaublatt/Ausdruck zeigen, von welchem Abschnitt welcher Wert stammt.

Häufige Fehler
  • Unterbrechung und Pause verwechseln (< 15 min = Unterbrechung)
  • Nur eine Teilfrage beantworten
  • Kilometer aus Summe statt aus Differenz rechnen

Fahrschule Hercht §1.5

K5·F2 Vorratsdruck aufbauen, Fahrbereitschaft herstellen
Prüfschritte
  1. Unser C1 hat eine hydraulische Bremsanlage — kein Luftpresser, kein Vorratsdruck, kein Abschaltdruck (11 bar), kein Abblasen
  2. Dem Prüfer diese Besonderheit aktiv erklären
  3. Zündung ein — Brems-Warnleuchten auf Selbsttest beobachten
  4. Motor starten — alle Brems-Warnleuchten müssen erlöschen
  5. Bremspedal kurz antippen: sofort fester Druckpunkt → hydraulisch ohne Wartezeit fahrbereit
  6. Feststellbremse lösen
Soll-Zustand

Nach dem Start sind alle Brems-Warnleuchten aus, der Bremskreis hat sofort einen festen Druckpunkt, die Feststellbremse lässt sich normal lösen.

Was dem Prüfer zeigen

Erklären, warum keine Wartezeit auf Vorratsdruck nötig ist; Warnleuchten-Selbsttest verbalisieren; Pedal antippen und „fester Druckpunkt" sagen.

Häufige Fehler
  • Einen Abschaltdruck von 11 bar nennen, obwohl nicht zutreffend
  • Auf ein zischendes Abblasen warten, das nie kommt
  • Einen weichen Pedalweg als „normal" abtun
  • Den hydraulischen Charakter nicht aktiv benennen

Peters Fahrschule — C1 hydraulisch

K5·F3 Prüfen der Felgen auf Beschädigung
Prüfschritte
  1. Felge zwischen den Radmuttern auf Risse untersuchen
  2. Felgenbett auf Verformung, Kerben, Schläge prüfen
  3. Besonderes Augenmerk um die Radmutternsitze (höchste Belastung)
  4. Bei Alufelgen zusätzlich auf Korrosion achten
Soll-Zustand

Felge ohne Risse, Felgenbett formstabil, keine Verformungen im Bereich der Radmuttern.

Was dem Prüfer zeigen

Felge rundum zeigen, mit der Hand über Radmutternsitze fahren und jeweils „ok" bestätigen.

Häufige Fehler
  • Nur Außenseite der Felge prüfen
  • Felgenbett vergessen
  • Risse um die Radmutternsitze übersehen

Fahrschule Hercht §3.5

K5·F4 Standlicht, Abblendlicht, Fernlicht, Umrissleuchten vorne, Funktion prüfen
Prüfschritte
  1. Fahrlehrer / Prüfer ins Fahrerhaus bitten (oder Fernbedienung nutzen)
  2. Standlicht einschalten — rundum prüfen
  3. Abblendlicht einschalten — Reinheit, Symmetrie, beide Lampen
  4. Fernlicht — beide Scheinwerfer aktiv, Kontrollleuchte im Cockpit
  5. Umrissleuchten vorne (Begrenzungsleuchten) einzeln prüfen
Soll-Zustand

Alle Frontleuchten funktionsfähig, sauber, keine Beschädigung, Symmetrie links/rechts.

Was dem Prüfer zeigen

Vor das Fahrzeug treten, nacheinander Funktionen ein-/ausschalten lassen und „links/rechts in Ordnung" bestätigen.

Häufige Fehler
  • Nur eine Seite prüfen
  • Fernlichtkontrolle im Cockpit vergessen
  • Verschmutzung nicht benennen

Fahrschule Hercht §4.1

K5·F5 Sichtprüfung des Antriebs von Nebenaggregaten (z. B. Lichtmaschine, Servo- und Wasserpumpe)
Prüfschritte
  1. Keilriemen gemeint — Fahrerhaus muss dafür theoretisch gekippt werden (Prüfung verlangt das NICHT aktiv)
  2. Ohne Kippen: durch Lüftungsschlitze oder Fronthaube nach Keilriemen sehen
  3. Oberfläche auf Risse und Ausfransungen prüfen
  4. Spannung: an der längsten freien Stelle Riemen 90° verdrehen können, ca. 1 cm Durchdrückweg
  5. Erklären, dass Nebenaggregate = Lichtmaschine, Servopumpe, Wasserpumpe
Soll-Zustand

Keilriemen unbeschädigt, korrekt gespannt, alle Nebenaggregate laufen ohne Nebengeräusche.

Was dem Prüfer zeigen

Frontklappe öffnen, Keilriemen lokalisieren, Durchdrückprobe verbal simulieren; Nebenaggregate benennen.

Häufige Fehler
  • Fahrerhaus tatsächlich kippen (nicht gefordert)
  • Riemen nur optisch prüfen, Spannung nicht erwähnen
  • Nebenaggregate nicht benennen

Fahrschule Hercht §5.4

K5·F6 Zustand der Scheiben und Spiegel (Sauberkeit, Beschädigung)
Prüfschritte
  1. Frontscheibe auf Sauberkeit und Beschädigungen prüfen: Risse, Steinschläge, Kratzer
  2. Seitenscheiben und Spiegel / Kameras: Sauberkeit, Einstellung, Unversehrtheit
  3. Bei Kamerasystem: Monitor auf klares Bild prüfen
  4. Verschmutzungen sofort entfernen
Soll-Zustand

Alle Sichtfenster und Spiegel/Kameras sauber, unbeschädigt und korrekt eingestellt.

Was dem Prüfer zeigen

Von außen um das Fahrzeug gehen und jede Scheibe/jeden Spiegel/Kamera einzeln zeigen und „sauber, intakt" bestätigen.

Häufige Fehler
  • Kamera-Monitor nicht mit prüfen
  • Nur Frontscheibe, nicht auch Seite
  • Risse mit Normalbeschädigung gleichsetzen

Fahrschule Hercht §6.6

Tippen zum Aufklappen — Swipe für nächste Karte
Aufgabenkarte · 6 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K6·F1 Ausfüllen des Schaublattes des EG-Kontrollgeräts bzw. Abmelden am EG-Kontrollgerät am Ende einer Fahrt
Prüfschritte
  1. Fahrertaste 1 längere Zeit gedrückt halten
  2. Im Menü „Unternehmen abmelden" mit „JA" bestätigen
  3. Fahrerkarte entnehmen
  4. Tätigkeitsschalter auf „Ruhezeit" stellen
Soll-Zustand

Karte erfolgreich ausgeworfen, Display zeigt Ruhezeit.

Was dem Prüfer zeigen

Den Ablauf am Gerät demonstrieren und benennen, warum die Karte am Schichtende entnommen wird.

Häufige Fehler
  • Karte ohne Abmeldung ziehen (Datenverlust möglich)
  • Tätigkeit nach Abmeldung nicht auf „Ruhezeit" stellen
  • Die Kurzauswurftaste statt der Menüführung nutzen

Fahrschule Hercht §1.6

K6·F2 Vorratsdruck aufbauen, Fahrbereitschaft feststellen
Prüfschritte
  1. Unser C1 hat eine hydraulische Bremsanlage — kein Luftpresser, kein Vorratsdruck, kein Abschaltdruck (11 bar), kein Abblasen
  2. Dem Prüfer diese Besonderheit aktiv erklären
  3. Zündung ein — Brems-Warnleuchten auf Selbsttest beobachten
  4. Motor starten — alle Brems-Warnleuchten müssen erlöschen
  5. Bremspedal kurz antippen: sofort fester Druckpunkt → hydraulisch ohne Wartezeit fahrbereit
  6. Feststellbremse lösen
Soll-Zustand

Nach dem Start sind alle Brems-Warnleuchten aus, der Bremskreis hat sofort einen festen Druckpunkt, die Feststellbremse lässt sich normal lösen.

Was dem Prüfer zeigen

Erklären, warum keine Wartezeit auf Vorratsdruck nötig ist; Warnleuchten-Selbsttest verbalisieren; Pedal antippen und „fester Druckpunkt" sagen.

Häufige Fehler
  • Einen Abschaltdruck von 11 bar nennen, obwohl nicht zutreffend
  • Auf ein zischendes Abblasen warten, das nie kommt
  • Einen weichen Pedalweg als „normal" abtun
  • Den hydraulischen Charakter nicht aktiv benennen

Peters Fahrschule — C1 hydraulisch

K6·F3 Prüfung der Reserveradsicherung
Prüfschritte
  1. Am modernen Prüfungs-LKW meist kein Reserverad vorhanden — Umstand aktiv erklären
  2. Falls vorhanden: Sicherungsseil/-halterung prüfen, Reifendruck am Reserverad kontrollieren
  3. Pannenset (Tirefit) oder Abschleppdienst-Vertrag als Ersatz benennen
Soll-Zustand

Entweder Reserverad gesichert und einsatzbereit — oder Alternative (Pannenset, Service-Vertrag) kann benannt werden.

Was dem Prüfer zeigen

Leeren Reserveradhalter zeigen und erklären, warum moderne LKW häufig keines mehr mitführen.

Häufige Fehler
  • Reserverad erwarten, wo keines ist
  • Sicherung nur oberflächlich prüfen
  • Kein Alternativkonzept bei „nicht vorhanden" benennen

Fahrschule Hercht §3.6

K6·F4 Kontrolllampen benennen oder Kontrollsysteme aktivieren und an zwei Beispielen erläutern
Prüfschritte
  1. Zündung einschalten — alle Kontrollleuchten leuchten kurzzeitig auf
  2. Blinker links und rechts einzeln benennen
  3. Warnblinklicht, Fernlicht, Handbremse
  4. ABS, Motorkontrollleuchte, Temperaturanzeigen
  5. Jede Leuchte nacheinander vom Prüfer zeigen lassen
Soll-Zustand

Prüfling benennt mindestens sechs Kontrollleuchten sicher; nach Motorstart erlöschen die Betriebs-Warnleuchten.

Was dem Prüfer zeigen

Mit dem Finger auf die Kontrollleuchte im Display/Cockpit zeigen und die Bedeutung aussprechen.

Häufige Fehler
  • Symbole mit falscher Bedeutung verknüpfen
  • Nur die gängigen drei Leuchten benennen
  • Nach Motorstart noch leuchtende Warnleuchten ignorieren

Fahrschule Hercht §4.5

K6·F5 Kontrolle des Motorölstandes
Prüfschritte
  1. Fahrzeug auf ebenem Boden, Motor abgestellt, einige Minuten Wartezeit
  2. Menü-Taste am Lenkrad → „Fahrzeugcheck" → „Öle"
  3. Ölstand zwischen MIN und MAX — elektronische Anzeige im Display
  4. Alternativ (bei älteren Fahrzeugen): Ölmessstab ziehen, abwischen, erneut einführen, ablesen
  5. Bei Unterschreitung: Öltyp aus der Betriebsanleitung nachfüllen
Soll-Zustand

Ölstand-Anzeige zwischen MIN und MAX, keine Warnung im Display.

Was dem Prüfer zeigen

Menü-Aufruf am Display demonstrieren; bei Bedarf Ölmessstab zeigen; Nachfüllprozedur kurz erklären.

Häufige Fehler
  • Ölstand bei laufendem Motor prüfen
  • Messstab nicht sauber abwischen
  • Falschen Öltyp benennen

Fahrschule Hercht §5.2

K6·F6 Sichtprüfung der Anhängekupplung
Prüfschritte
  1. Fangmaul auf Risse, Kerben, Deformationen prüfen
  2. Traverse (Kupplungsträger) auf Risse kontrollieren, auf Rostfahnen an Schrauben achten
  3. Sicherungsstift prüfen — muss fest eingerastet sein
  4. Kupplungsbolzen: Neu 38 mm Durchmesser; Verschleißgrenze 36,5 mm (1,5 mm Abrieb zulässig)
  5. Kupplungs-Selbsttest: Auflauf-Funktion verbal erklären
Soll-Zustand

Fangmaul unbeschädigt, Traverse rissfrei, Sicherungsstift eingerastet, Bolzendurchmesser ≥ 36,5 mm.

Was dem Prüfer zeigen

Fangmaul mit Taschenlampe ausleuchten, Sicherungsstift zeigen, Bolzenmaß anhand Messschieber erklären.

Häufige Fehler
  • Sicherungsstift nicht zeigen / nicht einrasten lassen
  • Verschleißmaß 36,5 mm nicht kennen
  • Traverse-Rostfahnen übersehen

Fahrschule Hercht §6.5

Tippen zum Aufklappen — Swipe für nächste Karte
Aufgabenkarte · 7 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K7·F1 Aufgaben vor Fahrtantritt am EG-Kontrollgerät
Prüfschritte
  1. Zündung einschalten, bis Anzeige am digitalen Kontrollgerät aktiv wird
  2. Taste „Fahrer 1" gedrückt halten — Fahrerkarte einlegen (Chip nach oben, Pfeil voran)
  3. Manuellen Nachtrag bestätigen oder überspringen (länder- und anbieterspezifische Menüführung)
  4. Uhrzeit und Kilometerstand im Display auf Plausibilität prüfen
Soll-Zustand

Fahrerkarte erfolgreich eingelesen, Gerät zeigt Fahrername, aktuelle Tätigkeit steht auf „Arbeitszeit" oder „Bereitschaft".

Was dem Prüfer zeigen

Fahrerkarte mit Chip nach oben in den Schlitz „Fahrer 1" einführen; Display nach Einlesen zeigen und Fahrername bestätigen.

Häufige Fehler
  • Fahrerkarte falsch herum einführen (Chip nach unten)
  • Manuellen Nachtrag ohne zu prüfen weg-bestätigen
  • Vor dem Einlegen Zündung nicht einschalten

Fahrschule Hercht §1.1, BKF Ulm Sachgebiet EG-Kontrollgerät Aufgabe 1

K7·F2 Prüfen der Druckwarneinrichtung
Prüfschritte
  1. Unser C1 hat keine Druckluft — deshalb auch keine klassische Niederdruck-Warnung wie beim LKW
  2. Stattdessen: Zündung einschalten (Motor aus) — im Kombi-Instrument leuchten die Brems-Kontrollleuchten als Selbsttest auf (rotes Ausrufezeichen im Dreieck, ABS, Feststellbremse)
  3. Motor starten — alle Brems-Warnleuchten müssen erlöschen
  4. Bremspedal kurz durchtreten: fester Druckpunkt, kein weicher oder nachgebender Pedalweg
Soll-Zustand

Alle Brems-Warnleuchten absolvieren den Selbsttest und gehen nach Motorstart aus; Pedalweg fest.

Was dem Prüfer zeigen

Auf das Kombi-Instrument deuten, Brems-, ABS- und Feststellbremsleuchte einzeln benennen und erklären, warum Druckluft-Warnung hier nicht zutrifft.

Häufige Fehler
  • Nach einem Manometer / Druckluft-Warner suchen
  • Den hydraulischen Charakter der Bremse nicht aktiv ansprechen
  • Die Feststellbrems-Warnung vergessen
  • Den Selbsttest mit abgestelltem Motor nicht abwarten

Peters Fahrschule — C1 hydraulisch

K7·F3 Funktion der Lenkhilfe prüfen
Prüfschritte
  1. Motor abschalten, Zündung aus
  2. Lenkrad mit mäßigem Kraftaufwand nach links / rechts ziehen — Lenkung sollte schwergängig sein
  3. Motor starten
  4. Lenkung wird schlagartig leichtgängig — die Servopumpe arbeitet
Soll-Zustand

Deutlicher Unterschied zwischen „Motor aus" (schwer) und „Motor an" (leicht) — Servolenkung funktioniert.

Was dem Prüfer zeigen

Lenkrad bei stehendem Motor ziehen, dann Motor starten und erneut ziehen — den Unterschied kommentieren.

Häufige Fehler
  • Nur bei laufendem Motor testen (Vergleich fehlt)
  • Lenkung bei stehendem Fahrzeug bewegen, das auf Lenkrollen steht (verfälscht)
  • Unterschied nicht verbal beschreiben

Fahrschule Hercht §3.8

K7·F4 Bremsleuchten, Kennzeichenbeleuchtung, Rückstrahler prüfen
Prüfschritte
  1. Zündung an, Bremslicht durch Helfer betätigen lassen
  2. Schlussleuchten, Bremsleuchten einzeln prüfen (links / rechts / Symmetrie)
  3. Kennzeichenbeleuchtung: Kennzeichen gleichmäßig ausgeleuchtet
  4. Rückstrahler (Reflektoren) auf Vorhandensein und Unbeschädigtheit
  5. Rückfahrleuchte bei eingelegtem Rückwärtsgang testen
Soll-Zustand

Alle Hecksignalgeber funktionieren, Kennzeichen lesbar beleuchtet, Rückstrahler unversehrt.

Was dem Prüfer zeigen

Hinter das Fahrzeug treten, Helfer betätigen zu lassen, jede Funktion einzeln bestätigen.

Häufige Fehler
  • Rückstrahler mit Rückfahrleuchte verwechseln
  • Kennzeichenbeleuchtung übersehen
  • Symmetrie nicht benennen

Fahrschule Hercht §4.2

K7·F5 Sichtprüfung des Antriebs von Nebenaggregaten (z. B. Lichtmaschine, Servo- und Wasserpumpe)
Prüfschritte
  1. Keilriemen gemeint — Fahrerhaus muss dafür theoretisch gekippt werden (Prüfung verlangt das NICHT aktiv)
  2. Ohne Kippen: durch Lüftungsschlitze oder Fronthaube nach Keilriemen sehen
  3. Oberfläche auf Risse und Ausfransungen prüfen
  4. Spannung: an der längsten freien Stelle Riemen 90° verdrehen können, ca. 1 cm Durchdrückweg
  5. Erklären, dass Nebenaggregate = Lichtmaschine, Servopumpe, Wasserpumpe
Soll-Zustand

Keilriemen unbeschädigt, korrekt gespannt, alle Nebenaggregate laufen ohne Nebengeräusche.

Was dem Prüfer zeigen

Frontklappe öffnen, Keilriemen lokalisieren, Durchdrückprobe verbal simulieren; Nebenaggregate benennen.

Häufige Fehler
  • Fahrerhaus tatsächlich kippen (nicht gefordert)
  • Riemen nur optisch prüfen, Spannung nicht erwähnen
  • Nebenaggregate nicht benennen

Fahrschule Hercht §5.4

K7·F6 Bordwände, Verschlüsse, Gepäckklappen, Ladeeinrichtung, Ladungssicherung (Zustandskontrolle)
Prüfschritte
  1. Bordwände: Container an den Twist-Lock-Zapfen („Pilz") gesichert, Stützen/Scharniere verriegelt
  2. Verschlüsse / Gepäckklappen: alle geschlossen und gesichert
  3. Ladeeinrichtung (z.B. Hubbühne): im Prüfungsfall oft nicht vorhanden
  4. Ladungssicherung: je nach Prüfungsfahrzeug — formschlüssig (Stirnwand, Rungen) oder kraftschlüssig (Gurte, Netze, Spannketten)
  5. Bei Planenfahrzeug: Plane ohne Risse, Seile gespannt, Ösen intakt
Soll-Zustand

Gesamter Aufbau verschlossen und gesichert, Ladung (falls vorhanden) korrekt nach § 22 StVO gesichert.

Was dem Prüfer zeigen

Einmal rundum am Aufbau entlanggehen und jede Schließung (Pilz, Haken, Gurt) kurz anfassen.

Häufige Fehler
  • Nur Bordwände prüfen, Verschlüsse vergessen
  • Sicherungsmittel nicht erklären können
  • Plane mit Wasser/Eis übersehen

Fahrschule Hercht §6.4

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Aufgabenkarte · 8 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K8·F1 Bedienung der Schalter am EG-Kontrollgerät
Prüfschritte
  1. Taste „1" (Fahrer 1) — Tätigkeitsart wechseln (Ruhezeit / Bereitschaft / Arbeit)
  2. Taste „2" (Fahrer 2) — gleiche Funktion für Beifahrer
  3. Pfeil links = Zurück / Abbruch; Pfeile hoch/runter = Menü-Navigation
  4. „OK" = Bestätigung / Menü aufrufen
  5. Auswurftaste für Papierrolle bzw. Fahrerkarten-Entnahme
Soll-Zustand

Jede Schalterfunktion kann benannt und ihre Wirkung am Display gezeigt werden.

Was dem Prüfer zeigen

Jeden Schalter einzeln betätigen, Reaktion im Display zeigen und mit Worten erklären.

Häufige Fehler
  • Nur „Fahrer 1" erklären, aber „Fahrer 2" auslassen
  • OK-/Pfeil-Tasten verwechseln
  • Papier-Auswurftaste vergessen zu zeigen

Fahrschule Hercht §1.2

K8·F2 Wirkung des Lufttrockners bzw. Vorrat des Frostschutzmittels prüfen
Prüfschritte
  1. Unser C1 hat keine Druckluft — also auch keinen Lufttrockner und keinen Frostschutzbehälter für die Bremsanlage
  2. Dem Prüfer diese Besonderheit aktiv erklären
  3. Stattdessen Kühlmittel-Ausgleichsbehälter zeigen, Füllstand zwischen MIN und MAX
  4. Frostschutz über Farbe/Konzentration erläutern (Auslegung typ. bis ca. −25 °C)
  5. Zusätzlich: Frostschutz im Scheibenwaschwasser-Behälter erwähnen
Soll-Zustand

Der Prüfling erklärt aktiv, dass die hydraulische Bremse keinen Lufttrockner braucht, und weist den Kühlmittel-Frostschutz korrekt nach.

Was dem Prüfer zeigen

Kühlmittelbehälter und Waschwasserbehälter nennen und den Frostschutz anhand der typischen Farbe benennen.

Häufige Fehler
  • Nach einem Ablassventil unter Druckluftbehältern suchen
  • Kühlmittel-Frostschutz mit Scheibenwasch-Frostschutz verwechseln
  • Den Kühlmittelbehälter bei heißem Motor öffnen
  • Nicht erklären, warum es keinen Lufttrockner gibt

Peters Fahrschule — C1 hydraulisch

K8·F3 Lenkungsspiel prüfen
Prüfschritte
  1. Motor starten — Servolenkung in Betrieb
  2. Lenkrad hin und her bewegen, bis die Räder folgen
  3. Spiel zwischen Lenkrad-Beginn der Bewegung und Rad-Reaktion messen
  4. Akzeptables Spiel: maximal zwei Finger breit (ca. 30 mm)
Soll-Zustand

Lenkspiel bei laufendem Motor unter 30 mm (zwei Finger) — präzise Lenkung.

Was dem Prüfer zeigen

Zwei Finger seitlich am Lenkrad anhalten, Lenkrad in beide Richtungen bewegen und Grenzwert benennen.

Häufige Fehler
  • Bei stehendem Motor messen (verfälscht)
  • Fingerbreite als „irgendwie drei Finger" angeben
  • Nur eine Richtung testen

Fahrschule Hercht §3.9

K8·F4 Batterie (Anschlüsse, Befestigung) prüfen
Prüfschritte
  1. Batteriekasten (meist seitlich am Rahmen) öffnen
  2. Befestigung der Batterie auf festen Sitz prüfen
  3. Pole auf festen Sitz und Korrosionsfreiheit kontrollieren
  4. Pole sollten mit Polfett geschützt sein
  5. Sicht auf Flüssigkeitsverlust / Beschädigung am Gehäuse
Soll-Zustand

Batterie fest fixiert, Pole korrosionsfrei und gefettet, Gehäuse unbeschädigt.

Was dem Prüfer zeigen

Batteriekasten öffnen, einzeln Befestigung, Pole und Gehäuse zeigen.

Häufige Fehler
  • Nur auf Korrosion prüfen, Befestigung vergessen
  • Polfett nicht erwähnen
  • Batteriekasten nicht finden

Fahrschule Hercht §4.4

K8·F5 Flüssigkeitsvorrat in Scheiben- und Scheinwerferwaschanlage kontrollieren
Prüfschritte
  1. Beifahrertür öffnen — Wasservorratsbehälter häufig hinter der Klappe
  2. Pegel am Behälter visuell prüfen
  3. Scheinwerferwaschanlage entfällt an den meisten Prüfungs-LKW
  4. Bei niedrigem Stand erscheint ein Symbol im Display
Soll-Zustand

Behälter mindestens halb voll, im Winter mit Frostschutzkonzentrat, keine Display-Warnung.

Was dem Prüfer zeigen

Behälter und Pegel zeigen, Einfüllöffnung beschreiben, Display-Warnsymbol erwähnen.

Häufige Fehler
  • Scheinwerferwaschanlage fordern, die nicht vorhanden ist
  • Frostschutzkonzentrat im Winter vergessen
  • Behälter verwechseln (Kühlflüssigkeit / Scheibenwasser)

Fahrschule Hercht §5.5

K8·F6 Plane / Spriegel (Zustand und Befestigung kontrollieren, prüfen ob Plane frei von Wasser, Schnee und Eis)
Prüfschritte
  1. 10 m nach hinten gehen für einen guten Blick auf das Dach
  2. Plane bzw. Container auf Wasseransammlungen prüfen — schweres Wasser belastet den Aufbau
  3. Im Winter: Schnee und Eis auf dem Dach / der Plane vollständig entfernen
  4. Spriegel (Plan-Gestänge) auf Beschädigung und festen Sitz prüfen
Soll-Zustand

Plane / Container frei von Wasser, Eis, Schnee; Spriegel unbeschädigt.

Was dem Prüfer zeigen

Aus der Distanz mit ausgestrecktem Arm das Dach beschreiben und jede Auffälligkeit benennen.

Häufige Fehler
  • Schnee/Eis im Winter übersehen
  • Spriegel nicht kontrollieren
  • Nur direkt am Fahrzeug stehen und Dach nicht überblicken können

Fahrschule Hercht §6.7

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Aufgabenkarte · 9 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K9·F1 Benennen der Symbole auf dem EG-Kontrollgerät
Prüfschritte
  1. Bett-Symbol = Ruhezeit
  2. Quadrat mit Querbalken = Bereitschaftszeit
  3. Zwei gekreuzte Hämmer = Arbeitszeit
  4. Lenkrad-Symbol = Lenkzeit (aktiviert automatisch ab > 5 km/h)
Soll-Zustand

Alle vier Symbole werden sicher benannt und der Zweck erklärt.

Was dem Prüfer zeigen

Symbole auf der Bedienungsanleitung oder im Display zeigen und jeweils die Tätigkeitsart zuordnen.

Häufige Fehler
  • Bereitschaft und Arbeitszeit verwechseln
  • Lenkrad-Symbol als manuelle Auswahl statt automatisch beschreiben
  • Bett-Symbol mit Pausensymbol gleichsetzen (beides existiert)

Fahrschule Hercht §1.4

K9·F2 Sichtprüfung der Betriebs- und Feststellbremse
Prüfschritte
  1. Scheibenbremsen an Rad-Innenseite auf Risse und Abnutzung prüfen
  2. Im Fahrerdisplay Menü „Fahrzeugcheck" → „Bremsbeläge" öffnen
  3. Belagstärke aller Räder ablesen und mit Mindestwert vergleichen
  4. Feststellbremse: Hebel/Taster ziehen, Fahrzeug gegen Wegrollen testen
Soll-Zustand

Bremsscheiben ohne Risse, Belagstärke im grünen Bereich, Feststellbremse hält das Fahrzeug sicher.

Was dem Prüfer zeigen

Bremsscheibe durch die Felgenöffnung zeigen; Display mit Belagstärke aufrufen; Feststellbremse aktivieren.

Häufige Fehler
  • Nur ein Rad kontrollieren
  • Belaganzeige im Display nicht finden
  • Feststellbremse nicht mitprüfen

Fahrschule Hercht §2.5

K9·F3 Ölstand der Servolenkung prüfen
Prüfschritte
  1. Fahrerhaus bei Bedarf kippen oder Servobehälter unter der Kabine ausfindig machen
  2. Ölstand am Behälter visuell prüfen (MIN / MAX)
  3. Moderne Fahrzeuge zeigen Unterschreitung zusätzlich im Fahrerdisplay
  4. Ölfarbe bewerten — nicht schwarz, nicht schaumig
Soll-Zustand

Ölstand zwischen MIN und MAX, keine Display-Warnung, saubere helle Ölfarbe.

Was dem Prüfer zeigen

Behälter zeigen und Pegel deuten; Display-Anzeige erwähnen; bei Bedarf Kabine kippen erklären (ohne Aufforderung zu kippen).

Häufige Fehler
  • Behälter verwechseln (Kupplung / Motoröl)
  • Ölfarbe nicht bewerten
  • Bei niedrigem Stand kein Nachfüll-Öl-Typ benennen

Fahrschule Hercht §3.10

K9·F4 Schluss-, Umrissleuchten hinten, Funktion prüfen
Prüfschritte
  1. Standlicht einschalten
  2. Umrissleuchten (äußere Lampen am Lampenkasten) prüfen
  3. Schlussleuchten (innere Lampen) prüfen
  4. Sauberkeit, Unversehrtheit und symmetrisches Leuchtbild kontrollieren
Soll-Zustand

Umriss- und Schlussleuchten hinten funktionsfähig, sauber, unbeschädigt.

Was dem Prüfer zeigen

Hinter das Fahrzeug treten und auf Umrissleuchte (außen) vs. Schlussleuchte (innen) deuten.

Häufige Fehler
  • Umriss- und Schlussleuchte verwechseln
  • Nur eine Seite prüfen
  • Verschmutzung übersehen

Fahrschule Hercht §4.6

K9·F5 Überprüfung der Scheibenwaschanlage und der Einstellung der Spritzdüsen
Prüfschritte
  1. Scheibenwaschanlage kurz betätigen
  2. Spritzbild beider Düsen beobachten — gleichmäßige Strahl-Verteilung
  3. Scheibenwischer nach dem Spritzen prüfen: beide Bereiche werden gewischt
  4. Bei Fehlspritzung: mit Nadel die Düse neu justieren
Soll-Zustand

Beide Düsen spritzen symmetrisch in die Wischfläche, Scheiben werden komplett gereinigt.

Was dem Prüfer zeigen

Waschanlage betätigen; Spritzbild von außen zeigen; Nadel-Justierung verbal erklären.

Häufige Fehler
  • Spritzbild ignorieren
  • Wischerblätter nicht mit berücksichtigen
  • Nur eine Düse prüfen

Fahrschule Hercht §5.6

K9·F6 Zustand der Scheiben und Spiegel (Sauberkeit, Beschädigung)
Prüfschritte
  1. Frontscheibe auf Sauberkeit und Beschädigungen prüfen: Risse, Steinschläge, Kratzer
  2. Seitenscheiben und Spiegel / Kameras: Sauberkeit, Einstellung, Unversehrtheit
  3. Bei Kamerasystem: Monitor auf klares Bild prüfen
  4. Verschmutzungen sofort entfernen
Soll-Zustand

Alle Sichtfenster und Spiegel/Kameras sauber, unbeschädigt und korrekt eingestellt.

Was dem Prüfer zeigen

Von außen um das Fahrzeug gehen und jede Scheibe/jeden Spiegel/Kamera einzeln zeigen und „sauber, intakt" bestätigen.

Häufige Fehler
  • Kamera-Monitor nicht mit prüfen
  • Nur Frontscheibe, nicht auch Seite
  • Risse mit Normalbeschädigung gleichsetzen

Fahrschule Hercht §6.6

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Aufgabenkarte · 10 / 10

6 Prüfaufgaben aus allen Sachgebieten

K10·F1 Überprüfung eines Schaublattes bzw. eines Ausdrucks des EG-Kontrollgeräts
Prüfschritte
  1. Ausdruck bzw. Schaublatt vom Prüfer annehmen
  2. a) Gefahrene Kilometer: aus Kilometerstand-Differenz ablesen
  3. b) Fahrtunterbrechungen: alle Bett-Symbole aufaddieren (max. 15 min zählt als Unterbrechung, nicht als Pause)
  4. c) Erste Pause: Lenkzeit bis zur ersten Pause > 15 min aufaddieren
  5. d) Höchstgeschwindigkeit bzw. dokumentierte Geschwindigkeitsüberschreitung ablesen
Soll-Zustand

Alle vier Fragen werden mit konkreten Werten (Zahlen + Einheiten) beantwortet.

Was dem Prüfer zeigen

Mit Finger am Schaublatt/Ausdruck zeigen, von welchem Abschnitt welcher Wert stammt.

Häufige Fehler
  • Unterbrechung und Pause verwechseln (< 15 min = Unterbrechung)
  • Nur eine Teilfrage beantworten
  • Kilometer aus Summe statt aus Differenz rechnen

Fahrschule Hercht §1.5

K10·F2 Prüfen, ob Pedalwege frei sind
Prüfschritte
  1. Fußraum visuell kontrollieren — keine losen Gegenstände
  2. Hinter dem Sitz in den Bereich unter/hinter dem Pedal schauen
  3. Matten müssen fest liegen und dürfen nicht unter das Pedal rutschen
Soll-Zustand

Pedale vollständig frei beweglich, kein Gegenstand gefährdet den Vollbremsweg.

Was dem Prüfer zeigen

Mit der Hand in den Fußraum greifen und zeigen, dass der Bereich leer ist; ggf. lose Dinge entfernen.

Häufige Fehler
  • Nur vom Sitz aus hinunterschauen statt aktiv zu greifen
  • Fußmatte als fest angenommen, obwohl sie verrutscht
  • Bereich hinter dem Sitz vergessen

Fahrschule Hercht §2.4

K10·F3 Sichtprüfung der Federung
Prüfschritte
  1. Unser C1 hat eine klassische Stahlfederung (Schrauben-/Blattfedern) — keine Luftbälge, keine Druckluftanlage
  2. Fahrzeug umrunden und an jeder Achse die Federn sichten: keine Brüche, Risse, Verformungen oder Setzungen
  3. Federaufhängungen und Gummilager auf Risse / Beschädigungen prüfen
  4. Stoßdämpfer auf äußeren Öl- oder Fettaustritt prüfen
  5. Fahrzeug steht horizontal — keine Schräglage auf einer Seite
Soll-Zustand

Stahlfedern intakt, Gummilager rissfrei, Stoßdämpfer trocken, Fahrzeugniveau gleichmäßig.

Was dem Prüfer zeigen

An einer Achse exemplarisch Feder, Stoßdämpfer und Gummilager zeigen und „i.O." benennen; auf das gleichmäßige Fahrzeugniveau hinweisen.

Häufige Fehler
  • Nach Federbälgen oder einer Druckluftanlage suchen, die am C1 nicht existieren
  • Stoßdämpfer-Feuchtigkeit mit Straßennässe verwechseln
  • Nur eine Achse prüfen
  • Gummilager nicht beachten

Peters Fahrschule — C1 hydraulisch

K10·F4 Kontrolllampen benennen oder Kontrollsysteme aktivieren und an zwei Beispielen erläutern
Prüfschritte
  1. Zündung einschalten — alle Kontrollleuchten leuchten kurzzeitig auf
  2. Blinker links und rechts einzeln benennen
  3. Warnblinklicht, Fernlicht, Handbremse
  4. ABS, Motorkontrollleuchte, Temperaturanzeigen
  5. Jede Leuchte nacheinander vom Prüfer zeigen lassen
Soll-Zustand

Prüfling benennt mindestens sechs Kontrollleuchten sicher; nach Motorstart erlöschen die Betriebs-Warnleuchten.

Was dem Prüfer zeigen

Mit dem Finger auf die Kontrollleuchte im Display/Cockpit zeigen und die Bedeutung aussprechen.

Häufige Fehler
  • Symbole mit falscher Bedeutung verknüpfen
  • Nur die gängigen drei Leuchten benennen
  • Nach Motorstart noch leuchtende Warnleuchten ignorieren

Fahrschule Hercht §4.5

K10·F5 Überprüfung der Zustandsanzeige für die Luftfilteranlage
Prüfschritte
  1. Zustandsanzeige der Luftfilteranlage häufig am Ansaugstutzen am Motor montiert (Ring mit Schauglas)
  2. Grüner Bereich = Filter OK; roter Bereich = Filter verschmutzt, Wechsel fällig
  3. Moderne LKW zeigen den Zustand zusätzlich im Fahrerdisplay
  4. Bei Anzeige „rot" den Filter wechseln (nicht reinigen)
Soll-Zustand

Anzeigeschauglas im grünen Bereich, keine Display-Warnung.

Was dem Prüfer zeigen

Schauglas lokalisieren und Farbring erklären; Display-Anzeige erwähnen.

Häufige Fehler
  • Zustandsanzeige verwechseln mit einer anderen Kontrolllampe
  • Luftfilter reinigen statt tauschen
  • Nur das Display beurteilen, Schauglas vergessen

Fahrschule Hercht §5.7

K10·F6 Unterlegkeile (Anzahl, Unterbringung)
Prüfschritte
  1. Anzahl: pro starrer Achse 1 Unterlegkeil erforderlich — LKW Solo meist 1 Stück
  2. Unterbringung: 2-fach gesichert (Halterung + Metallbügel), am Rahmen
  3. Zustand: keine Risse, Profil der Auflagefläche vorhanden
  4. Passende Größe für die montierten Reifen
Soll-Zustand

Korrekte Anzahl Unterlegkeile vorhanden, sicher in ihrer Halterung, formstabil, reifengerecht dimensioniert.

Was dem Prüfer zeigen

Halterung aufsuchen, Keil einmal herausnehmen und sichtprüfen, zurück in doppelte Sicherung stecken.

Häufige Fehler
  • Zu kleiner Keil für die Reifengröße
  • Keil nur in Halterung, ohne zusätzlichen Metallbügel
  • Anzahl falsch angeben (je Achse, nicht je Rad)

Fahrschule Hercht §6.2

Tippen zum Aufklappen — Swipe für nächste Karte
Tipp vom FahrlehrerBewertung: Nicht bestanden bei 2 Fehlern auf der gezogenen Karte oder bei 1 Fehler + Zweitfehler im selben Sachgebiet einer anderen Karte. Alle 10 Karten üben — die Sachgebiete wiederholen sich, die konkreten Aufgaben variieren. Quelle: Anlage 7 FeV + PrüfRiLi (Kartensystem).
Abfahrtkontrolle für Klasse C1
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Abfahrtkontrolle für Klasse C1

Die 6 Sachgebiete am C1-Fahrzeug — praxisnah erklärt.

Quelle: Prüfungsrichtlinie praktische Prüfung, Teil A 1.4.8.3.2 und klassenbezogene Abschnitte — veröffentlicht im Verkehrsblatt. Prüfungen durch TÜV | DEKRA arge tp 21.

Klasse C1 · Grundfahraufgaben

Grundfahraufgaben

Anlage 7 FeV · PrüfRiLi Teil A 2.3

2 Grundfahraufgaben · 1 Pflicht + 1 Wahl · wie Klasse C

Identische Struktur wie Klasse C (Anlage 7 Nr. 2.1.4.3 FeV) — nur am kleineren Fahrzeug. Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung ist auch bei C1 keine Grundfahraufgabe.

1

Pflicht · Rückwärtsfahren und Versetzen nach rechts an eine Rampe

Rückwärts unter Versetzen nach rechts an Be-/Entladerampe — präzise Lenkung und Spiegelkontrolle.

2

Wahl · Rückwärts nach rechts (Einmündung/Kreuzung/Einfahrt)

Unter Ausnutzung einer Einmündung, Kreuzung oder Einfahrt rückwärts nach rechts.

3

Wahl · Rückwärts in Parklücke (Längsaufstellung)

In eine Längsparklücke rückwärts einparken.

4

Wahl · Rückwärts in Parklücke (Quer-/Schrägaufstellung)

In eine senkrechte oder schräge Parklücke rückwärts einparken. Der Prüfer wählt eine der drei Wahlaufgaben.

Tipp vom FahrlehrerBewertung: Bordsteinkontakt, mehrmaliges Korrigieren über zulässiges Maß, Anfahrfehler an der Rampe → nicht bestanden. Das C1-Fahrzeug lässt sich präziser rangieren als ein 40-Tonner — saubere Linien zeigen. Quelle: Anlage 7 Nr. 2.1.4.3 FeV.

Quelle: Prüfungsrichtlinie (PrüfRiLi), Anlage 7 — Detailierte Aufgabenbeschreibungen.

Klasse C1E · Prüfzeit

Prüfungsdauer & Ablauf

mindestens 85 Minuten
01

Sicherheitskontrolle am Anhänger

Stichprobe aus Ladungssicherung, Aufbau, Plane, Frachttüren, Ladeeinrichtung und Unterlegkeilen. Eine Abfahrtkontrolle ist bei C1E kein eigener Prüfungsteil.

2 Prüfpunkte
02

Verbinden und Trennen

Korrektes Verbinden und Trennen der Fahrzeugkombination.

eigener Prüfungsteil
03

Grundfahraufgaben

Rückwärtsfahren um eine Ecke nach links und rückwärts geradeaus an eine Rampe.

2 Aufgaben
04

Fahrt im Verkehr

Fahrt im Gespann auf Stadt, Landstraße und Autobahn/Kraftfahrstraße.

mind. 50 Min

Voraussetzung: Klasse C1. Mindestprüfungsdauer laut Anlage 7 FeV: 85 Minuten, davon mindestens 50 Minuten reine Fahrzeit. Sicherheitskontrolle, Verbinden und Trennen, Grundfahraufgaben sowie Vor- und Nachbereitung liegen außerhalb dieser reinen Fahrzeit.

Klasse C1E · Sicherheitskontrolle am Anhänger

Sicherheitskontrolle am Anhänger

PrüfRiLi Teil A 1.4.8.3.2

2 Prüfpunkte am Anhänger · getrennt vom Verbinden und Trennen

Bei C1E werden 2 stichprobenartige Sicherheits-Prüfpunkte am Anhänger ausgewählt. Eine Abfahrtkontrolle am Zugfahrzeug ist bei C1E nach Anlage 7 FeV kein eigener Prüfungsteil. Das Verbinden und Trennen wird separat geprüft und bewertet.

1

Sicherung der Ladung

Kontrollieren und erläutern, ob die Ladung gegen Verrutschen, Rollen, Umfallen und Herabfallen gesichert ist.

2

Aufbau

Aufbau und Verschlüsse auf ordnungsgemäßen Zustand und sichere Schließung kontrollieren.

3

Plane

Sicheren Zustand und Befestigung der Plane kontrollieren, soweit vorhanden.

4

Frachttüren

Frachttüren und ihre Verschlüsse auf sicheren Zustand kontrollieren, soweit vorhanden.

5

Ladeeinrichtung

Vorhandene Ladeeinrichtungen auf gesicherten Zustand kontrollieren.

6

Unterlegkeile

Vorhandensein und sichere Unterbringung der Unterlegkeile kontrollieren.

Tipp vom FahrlehrerNicht vermischen: Die Sicherheitskontrolle am Anhänger und das Verbinden/Trennen sind unterschiedliche Inhalte. Fehler bei den 2 Punkten der Anhänger-Sicherheitskontrolle führen allein nicht zum Nichtbestehen. Quellen: Anlage 7 FeV Nr. 2.1.2 und 2.1.3 sowie PrüfRiLi.
Abfahrtkontrolle für Klasse C1
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Abfahrtkontrolle für Klasse C1

Basis auch für C1E — die anhängerspezifischen Punkte kommen dazu.

Quelle: Prüfungsrichtlinie praktische Prüfung, Teil A 1.4.8.3.2 und klassenbezogene Abschnitte — veröffentlicht im Verkehrsblatt. Prüfungen durch TÜV | DEKRA arge tp 21.

Klasse C1E · Grundfahraufgaben

Grundfahraufgaben

Anlage 7 FeV · PrüfRiLi Teil A 2.3

2 Pflichtaufgaben · Anlage 7 Nr. 2.1.4.4 FeV (Abschnitt C1E)

Anlage 7 FeV definiert für C1E zwei Pflicht-Grundfahraufgaben. Das Ab-/Ankuppeln gehört nicht dazu — es ist Teil der fahrtechnischen Vorbereitung.

1

Pflicht · Rückwärtsfahren um eine Ecke nach links

Gespann rückwärts um eine linksgerichtete Ecke manövrieren — Gegenlenken und Knickwinkel kontrollieren.

2

Pflicht · Rückwärtsfahren geradeaus an eine Rampe

Gespann geradeaus rückwärts an eine Be-/Entladerampe setzen — Anhänger mittig halten, präzise Spiegel-Arbeit.

Tipp vom FahrlehrerBewertung: Knickwinkel-Kontrolle, Spiegelarbeit, präzise Annäherung — Abbruch oder Kontakt = nicht bestanden. Technisch wie CE-Gliederzug, nur an einem leichteren Gespann. Quelle: Anlage 7 Nr. 2.1.4.4 FeV.

Quelle: Prüfungsrichtlinie (PrüfRiLi), Anlage 7 — Detailierte Aufgabenbeschreibungen.

So läuft es ab

Die technischen Fragen vor der Fahrt.

Vor der Prüfungsfahrt können technische Kontrollen am Fahrzeug anstehen. Bei A, A1, A2, AM und B sowie anhängerbezogen bei BE, CE und C1E geht es um Sicherheitskontrollen. Die Abfahrtkontrolle ist bei C und C1 ein eigener Prüfungsteil. Du musst zeigen, dass du sicherheitsrelevante Bauteile kontrollieren und erklären kannst.

Die Anforderungen ergeben sich aus Anlage 7 FeV und der im Verkehrsblatt bekannt gemachten Prüfungsrichtlinie (PrüfRiLi). Auf dieser Seite findest du die relevanten Themengebiete — wähle oben deine Klasse und das gewünschte Thema.

Auf einen Blick

  • Klasse B: 3 Prüfpunkte aus verschiedenen Bereichen.
  • Klasse A: Wie B, plus Not-Aus & Antriebselemente
  • Klasse C/C1: Abfahrtkontrolle mit 1 von 10 Aufgabenkarten und 6 Aufgaben
  • Klasse BE/CE/C1E: 2 Sicherheits-Prüfpunkte am Anhänger
  • Ohne Werkzeug, am stehenden Fahrzeug
  • Prüfer wählt stichprobenartig

Quelle: Prüfungsrichtlinie praktische Prüfung, Teil A 1.4.8.3.2 — veröffentlicht im Verkehrsblatt. Prüfungen durchgeführt von TÜV | DEKRA arge tp 21.

Vom Treffpunkt bis zum Protokoll

Dein Prüfungstag in fünf Schritten.

Der genaue Ablauf hängt von deiner Klasse und der Verkehrssituation ab. Diese Reihenfolge zeigt dir, was typischerweise passiert — ohne erfundene Minutenvorgaben für einzelne Prüfungsteile.

01

Ankommen & Identität

Pünktlich am vereinbarten Treffpunkt sein. Ausweisdokument und erforderliche Nachweise bereithalten.

02

Vorbereiten & kontrollieren

Sitz, Spiegel, Gurt und Bedienung einstellen. Danach folgen je nach Klasse Sicherheits- oder Abfahrtkontrolle.

03

Grundfahraufgaben

Rangieren, Bremsen oder Ausweichen — Auswahl und Anzahl richten sich nach deiner Führerscheinklasse.

04

Prüfungsfahrt

Du fährst weitgehend selbstständig. Der Prüfer gibt Strecke oder Fahrtziele vor; beim Motorrad kommen Anweisungen über Funk.

05

Ergebnis & Rückmeldung

Nach dem sicheren Abstellen folgen Ergebnis, Rückmeldegespräch und das elektronische Prüfprotokoll mit Stärken und Schwächen.

Was während der Fahrt zählt

Acht Fahraufgaben. Fünf Kompetenzen.

Die Prüfung ist keine Sammlung geheimer Routen. Bewertet wird, wie sicher und selbstständig du wiederkehrende Verkehrssituationen bewältigst.

01

Ein-/Ausfädeln & Spurwechsel

Verkehr beobachten, Geschwindigkeit anpassen, Lücke wählen und klar kommunizieren.

02

Kurven

Frühzeitig Tempo und Position an Sichtweite, Verlauf und mögliche Gefahren anpassen.

03

Engstellen & Überholen

Abstände, Gegenverkehr, Seitenraum und Geschwindigkeitsunterschiede sicher einschätzen.

04

Kreuzungen & Abbiegen

Vorfahrt, Vorrang, Verkehrsbeobachtung und Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer verbinden.

05

Kreisverkehr

Einordnen, Vorfahrt beachten, passende Lücke nutzen und die Ausfahrt rechtzeitig anzeigen.

06

Bahn & Straßenbahn

Besondere Vorfahrts-, Abstands- und Sichtanforderungen erkennen und berücksichtigen.

07

Haltestellen, Fußgänger & Radfahrer

Früh reagieren, Seitenabstand sichern und mit unerwartetem Verhalten rechnen.

08

Geradeausfahren

Auch ohne Abbiegeauftrag dauerhaft beobachten, positionieren und vorausschauend fahren.

So wird deine Fahrt eingeordnet

Der Prüfer betrachtet nicht nur einzelne Fehler. Er bewertet die Fahraufgaben über fünf Kompetenzbereiche hinweg und dokumentiert das Ergebnis im elektronischen Prüfprotokoll.

Elektronisches PrüfprotokollPrüfRiLi
  • Verkehrsbeobachtung
  • Fahrzeugpositionierung
  • Geschwindigkeitsanpassung
  • Kommunikation
  • Fahrzeugbedienung & umweltbewusste Fahrweise
Häufig verwechselt

Was stimmt — und was nicht.

Prüfungswissen muss präzise sein. Deshalb trennen wir amtliche Prüfungsinhalte von Wartungswissen, Fahrlehrer-Tipps und verbreiteten Mythen.

  • Führen zwei falsche technische Antworten zum Durchfallen?

    Nein. Die Prüfungsrichtlinie sagt ausdrücklich: Fehler bei der Sicherheitskontrolle führen allein nicht zum Nichtbestehen. Sie gehören trotzdem zu einer vollständigen Vorbereitung.

  • Muss bei Klasse B immer die Gefahrenbremsung kommen?

    Nein. Sie gehört zur zweiten Auswahlgruppe. Zwei Aufgaben aus Quer-/Schrägparken, Umkehren und Gefahrenbremsung werden gewählt; die Gefahrenbremsung soll mindestens einmal bei drei Prüfungen vorkommen.

  • Ist B197 eine eigene Prüfungsklasse?

    Nein. Geprüft wird Klasse B auf einem Automatikfahrzeug. Schlüsselzahl 197 setzt zusätzlich den Ausbildungsnachweis der Schaltkompetenz voraus.

  • Gibt es eine feste Fehlerzahl für die praktische Prüfung?

    Nein. Entscheidend sind Art, Schwere und Zusammenhang der Fehler sowie die festgelegten Entscheidungsregeln. Eine gefährliche Situation wiegt anders als ein leichter Einzelfehler.

FAQ

Häufige Fragen zur Prüfung.

Was ist die Sicherheitskontrolle bei der praktischen Prüfung?

Bei A, A1, A2, AM und B werden vor Fahrtantritt stichprobenartig 3 Prüfpunkte aus verschiedenen Bereichen kontrolliert — soweit am Fahrzeug vorhanden und ohne Werkzeug möglich. Dazu gehören unter anderem Reifen, Beleuchtung, Rückstrahler, Lenkschloss, Bremsen und Flüssigkeitsstände.

Was passiert, wenn ich die Sicherheitskontrolle nicht bestehe?

Die Sicherheitskontrolle allein führt nicht zum Durchfallen. Sie fließt jedoch in die Gesamtbewertung ein. Wer hier unsicher wirkt, startet mit einem negativen Eindruck in die Fahrt. Deshalb lohnt sich gründliche Vorbereitung — du gewinnst dadurch Selbstsicherheit für die gesamte Prüfung.

Wie viele technische Fragen werden gestellt?

Bei B, A, A1, A2 und AM werden 3 Prüfpunkte aus verschiedenen Bereichen ausgewählt. Beim Motorrad kommen Not-Aus-Schalter und Antriebselemente (Kette/Riemen/Kardan) hinzu. Bei BE, CE und C1E werden außerdem 2 Prüfpunkte am Anhänger ausgewählt. Für C und C1 gilt zusätzlich die Abfahrtkontrolle mit Aufgabenkarte.

Kann ich die Sicherheitskontrolle vorher üben?

Ja! Wir üben die Sicherheits- beziehungsweise Abfahrtkontrolle in den regulären Fahrstunden mit dir. Auf dieser Seite findest du die relevanten Themen für B, BE, A, A1, A2, AM, C, CE, C1 und C1E. Am besten gehst du die Punkte am Prüfungstag noch einmal am echten Fahrzeug durch.

Brauche ich für den Anhängerführerschein BE eine Theorieprüfung?

Nein. Bei der Erweiterung von Klasse B auf BE ist nach § 15 Absatz 2 FeV nur eine praktische Prüfung nötig — eine eigene BE-Theorieprüfung gibt es nicht. Wer B und BE zusammen macht, legt die Theorieprüfung für Klasse B ab; eine zusätzliche kommt für BE nicht dazu.

Wie lange dauert die praktische Prüfung insgesamt?

Die in Anlage 7 FeV festgelegte Mindestdauer hängt von der Führerscheinklasse ab: Klasse B: 55 Minuten, Klasse BE: 55 Minuten, Klasse A/A1/A2: 70 Minuten (beim Aufstieg A1→A2 oder A2→A: 60 Minuten), Klasse AM: 55 Minuten und Klasse C/CE/C1/C1E: 85 Minuten. Anlage 7 nennt daneben eine reine Fahrzeit — bei B und BE mindestens 30 Minuten, bei C/CE/C1/C1E mindestens 50 Minuten. Grundfahraufgaben, Kontrollen sowie Vor- und Nachbereitung zählen nicht in diese Fahrzeit.

Was ist der Unterschied zwischen Sicherheitskontrolle und Abfahrtkontrolle?

Sicherheitskontrollen werden bei den Klassen A, A1, A2, AM und B sowie anhängerbezogen bei BE, CE und C1E durchgeführt. Die Abfahrtkontrolle ist nach Anlage 7 FeV dagegen nur bei C, C1, D, D1 und T ein eigener Prüfungsteil. Bei C und C1 erfolgt sie über eine Aufgabenkarte mit 6 Aufgaben aus 6 Sachgebieten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse B und B197?

Die praktische Prüfung ist identisch — gleiche Dauer (55 Minuten), gleiche Sicherheitskontrolle, gleiche Grundfahraufgaben. Bei B197 wird die Prüfung auf einem Automatikfahrzeug abgelegt. Die Schaltkompetenz erwirbst du vorher mit mindestens zehn Fahrstunden zu je 45 Minuten auf einem Schaltfahrzeug und einer mindestens 15-minütigen Testfahrt. Wie die B197-Ausbildung im Detail abläuft, steht auf der Seite B197-Führerschein. Für Klasse B ist die Schlüsselzahl 197 keine Automatikbeschränkung. Wer später BE, C1, C oder weitere Klassen erwerben möchte, sollte sich zur Wahl des Prüfungsfahrzeugs beraten lassen.

Welche Führerscheinklassen bietet Peters Fahrschule an?

Wir bilden in allen gängigen Klassen aus: Auto (B, B197), Motorrad (A, A1, A2, AM), LKW (C, CE, C1, C1E), Anhänger (BE, B96) und Bus (D). Jede Klasse hat spezifische Prüfungsanforderungen — diese Seite hilft dir, dich optimal vorzubereiten.

Bereit für die Prüfung?

Unsere Fahrlehrer bereiten dich gezielt auf alle Prüfungsbestandteile vor — von der Sicherheitskontrolle bis zur Prüfungsfahrt.

Geprüft am 11.08.2026

Quellen statt Hörensagen.

Grundlage dieser Seite sind die geltende Fahrerlaubnis-Verordnung und die veröffentlichte Prüfungsrichtlinie. Detailangaben aus dem laufend aktualisierten Fahraufgabenkatalog werden nur übernommen, wenn sie belastbar verifiziert sind.

Du entdeckst einen Widerspruch oder hast eine aktuelle Prüferinformation? Schick uns den Hinweis — wir prüfen ihn gegen die Quelle.

Wissenswertes zur praktischen Prüfung

Die praktische Fahrerlaubnisprüfung besteht je nach Klasse aus mehreren Prüfungsteilen. Dazu können fahrtechnische Vorbereitung, Sicherheits- oder Abfahrtkontrolle, Verbinden und Trennen, Grundfahraufgaben, Prüfungsfahrt und fahrtechnischer Abschluss gehören. Maßgeblich sind Anlage 7 FeV und die jeweils geltende Prüfungsrichtlinie (PrüfRiLi).

Bei Peters Fahrschule in München-Haidhausen, München-Giesing und Haar bereiten wir dich systematisch auf alle Prüfungsbestandteile vor. Die Sicherheitskontrolle üben wir bereits während der regulären Fahrstunden — direkt am Ausbildungsfahrzeug. So gehst du am Prüfungstag mit einem sicheren Gefühl in die Prüfung. Ob Autoführerschein Klasse B, Motorradführerschein Klasse A oder LKW-Führerschein Klasse C/CE — wir stellen sicher, dass du bestens vorbereitet bist.

B oder B197 — was ist der Unterschied? B197 ist keine eigenständige Führerscheinklasse, sondern eine Prüfungsmodalität der Klasse B: Die praktische Prüfung wird auf einem Automatikfahrzeug abgelegt, Dauer und Inhalt sind jedoch identisch zur klassischen Klasse B. Die Schaltkompetenz weist du vorher mit mindestens zehn Fahrstunden zu je 45 Minuten auf einem Schaltfahrzeug und einer mindestens 15-minütigen Testfahrt nach. Für Klasse B ist die Schlüsselzahl 197 keine Automatikbeschränkung; wer später BE, C1, C oder weitere Klassen erwerben möchte, sollte sich zur Wahl des Prüfungsfahrzeugs beraten lassen.

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